Apple-Gründer
Paris lehnt Steve-Jobs-Straße ab

Für die Straßen des neuen Start-up-Quartiers in Paris stehen viele Namensgeber zur Wahl – so wie Informatiker Alan Turing und Mathematikerin Ada Lovelace. Nur bei Apple-Gründer Steve Jobs stellte sich der Stadtrat quer.
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ParisParis bekommt keine Steve-Jobs-Straße: Der Stadtrat stellte sich am Dienstagabend dagegen, eine Straße in dem geplanten neuen Hightech-Quartier im Südosten der französischen Hauptstadt nach dem früheren Apple-Chef zu benennen. Jobs schaffte es nach Protesten von Politikern der Kommunisten und der Grünen nicht auf die Auswahlliste.

Bezirksbürgermeister Jérôme Coumet, in dessen Verwaltungsbereich der neue Start-up-Campus entstehen soll, hatte Steve Jobs als Namensgeber für eine Straße vorgeschlagen. Daran entzündete sich heftige Kritik insbesondere von kommunistischen Politikern. Sie schrieben Jobs, der 2011 gestorben war, ein Vermächtnis der schlechten Bezahlung und „erzwungener Überstunden“ zu. Außerdem seien mit Jobs Namen „illegale Steuergestaltungen“ verbunden.

Stattdessen sollen nun unter anderem die Computer-Pioniere Alan Turing, Ada Lovelace, Karen Sparck Jones, Betty Holberton, Grace Murray Hopper und Eugène Freyssinet Namensgeber werden. Das Start-up-Quartier soll im März eröffnet werden.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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