Arabische Liga: Syrien lehnt einen Rückzug von Assad ab

Arabische Liga
Syrien lehnt einen Rückzug von Assad ab

Die Arabische Liga ist weiter um eine Entschärfung der Proteste in Syrien bemüht. Vorschläge zum Rückzug von Präsident Baschar al-Assad betrachtet die syrische Regierung als Verletzung ihrer nationalen Souveränität.
  • 1

BeirutSyrien hat den von der Arabischen Liga vorgeschlagenen Rückzug von Präsident Baschar al-Assad abgelehnt. Die Entscheidungen der Liga seien eine Verletzung der nationalen Souveränität, hieß es in einer Meldung der amtlichen syrischen Nachrichtenagentur. Syrien betrachte die Vorschläge als Einmischung in die nationalen Angelegenheiten.

Die arabischen Außenminister einigten sich am Sonntag auf einen politischen Fahrplan für Syrien, das seit Monaten von Gewalt erschüttert wird. Assad soll nach den Vorstellungen der Arabischen Liga die Macht an einen Stellvertreter abgeben und eine Einheitsregierung bilden. Danach soll es vorgezogene Parlaments- und Präsidentschaftswahlen geben, um die Krise in Syrien zu beenden und den Weg für eine Demokratie freizumachen.

Die Entsendung von Beobachtern der Arabischen Liga hatte nicht zu einem Rückgang der Gewaltaktionen von Armee und Polizei gegen Oppositionskräfte in Syrien geführt. Auch ein von der Liga mit der syrischen Führung vereinbarter Friedensplan blieb Makulatur. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen sind in dem Konflikt bislang mehr als 5000 Menschen ums Leben gekommen, die meisten davon Zivilisten.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Arabische Liga: Syrien lehnt einen Rückzug von Assad ab"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

  • Bereite sich Israel schon auf den Sturz in Syrien vor???
    -----------------------------------


    Israel will Militärflugzeuge auf Zypern stationieren


    Der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak hat ein Verteidigungs- abkommen mit dem griechischen Teil Zyperns unterschrieben, als Gegenmassnahme zu der angeblichen türkischen Bedrohung gegen eine gemeinsame Ausbeutung der Gasfelder im östlichen Mittelmeer. Israel hat bereits die militärische Zusammenarbeit mit Griechenland verstärkt und beide Länder haben schon mehrmals gemeinsame Manöver abgehalten. Um den Luftraum und das Seegebiet um Südzypern überwachen zu können, will Israel auf der Insel Militärflugzeuge stationieren.


Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%