Arbeitslosenanträge: Leichte Entspannung auf US-Arbeitsmarkt

Arbeitslosenanträge
Leichte Entspannung auf US-Arbeitsmarkt

Experten hatten mit einem Anstieg der Arbeitslosenanträge gerechnet, doch auf dem US-Arbeitsmarkt mehren sich die Zeichen der Entspannung: Die Zahl der Anträge sank im Februar auf den niedrigsten Stand seit Mai 2008.
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WashingtonUnerwartet gute Zahlen vom US-Arbeitsmarkt: In der Woche zum 26. Februar stellten deutlich weniger Menschen einen Antrag auf Arbeitslosenhilfe als von Volkswirten erwartet. Die Zahl sank im Vergleich zur Vorwoche um 20.000 auf 368.000, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag mitteilte. Damit befindet sich die Zahl der Anträge auf dem niedrigsten Stand seit Mai 2008.

Experten hatten aktuell mit einem Anstieg auf 398.000 gerechnet. Der Vier-Wochen-Schnitt sank dadurch auf 388.5000 Erstanträgen nach revidiert 401.250 in der Vorwoche. Er lag damit erstmals seit Juli 2008 unter 400.000.

Zwar deuten die Zahlen eine leichte Entspannung auf dem US-Arbeitsmarkt an. Doch um die Arbeitslosigkeit in den USA deutlich zu verringern, müsste die Zahl der Arbeitslosenanträge dauerhaft sinken.

Dagegen hat sich das Produktivitätswachstum der US-Wirtschaft im vierten Quartal 2010 verlangsamt. Dies teilte das Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington nach endgültigen Berechnungen mit. Zwar legte es im vierten Quartal mit einer Jahresrate von 2,6 Prozent zu, doch im Gesamtjahr 2010 fiel der Zuwachs mit 3,9 Prozent deutlich stärker aus. Ein größeres Plus hatte es zuletzt nur 2002 gegeben. Wegen der Rezession hatten die Unternehmen auf die Kostenbremse getreten und dabei auch Millionen Mitarbeiter entlassen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
Agentur
dapd 
DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

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