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Arbeitsmarkt: Deutschland bleibt Lichtblick in Europa

Anders als in Deutschland ist die Zahl der Arbeitslosen in der Euro-Zone im September leicht gestiegen. Die Quote nahm um 0,1 auf 10,1 Prozent zu, wie die Brüsseler Statistikbehörde Eurostat mitteilte. Spanien bleibt das Schlusslicht.

Spaniens Regierungschef Zapatero: Höchste Arbeitslosigkeit in der Euro-Zone Quelle: dpa
Spaniens Regierungschef Zapatero: Höchste Arbeitslosigkeit in der Euro-Zone Quelle: dpa

HB BRÜSSEL. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Experten hatten mit der Eintrübung gerechnet. Gegen den Trend konnte Deutschland die Arbeitslosigkeit weiter abbauen. Die Quote lag mit 6,7 Prozent (Eurostat-Zahl) weit unter dem Niveau beim westlichen Nachbarn Frankreich, wo wie im Vormonat jeder zehnte Bürger ohne Job war. In dem noch immer unter den Folgen der Finanzkrise leidenden Spanien sind sogar 20,8 Prozent nicht in Lohn und Brot - damit ist das südeuropäische Land weiter Schlusslicht in der Euro-Zone.

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Ein Hoffnungsschimmer für das krisengebeutelte Land ergibt sich jedoch, wenn man die Entwicklung der Arbeitslosigkeit in den Monaten Juli bis September betrachtet: Erstmals seit dem Frühjahr 2007 fiel die Arbeitslosenquote in diesem Quartal, wie die nationale Statistikbehörde INE mitteilte. Mit 19,8 Prozent lag die Quote leicht unter dem im Frühjahr erreichten Wert von 20 Prozent. Spanien hatte sich Anfang des Jahres aus einer anderthalb Jahre währenden Rezession gelöst. Experten schließen allerdings nicht aus, dass die mit Strukturproblemen kämpfende Wirtschaft des Landes wieder in die Rezession abrutschen könnte.

  • 13.11.2010, 18:52 UhrAnonymer Benutzer: Margrit Steer

    Darauf muß Deutschland nicht stolz sein.
    Der Aufschwung ist mit Dumpinglöhnen erkauft.
    Deutschland ist EU-weit das Niedriglohnland
    Das ist nun wirklich kein Gund darauf stolz zu sein

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