Aristide will an der Macht festhalten
Haiti: Rebellen verschärfen ihre Angriffe

Die Lage in Haiti spannt sich weiter an. Die gegen Präsident Jean-Bertrand Aristide kämpfenden Rebellen in Haiti haben ihre Attacken am Wochenende deutlich verstärkt.

HB PORT-AU-PRINCE. Mitarbeiter des Uno-Hilfswerks WFP berichteten am Sonntag von heftigen Schießereien in der zweitgrößten Stadt des Landes, Cap-Haitien. Es gebe zudem Gerüchte, dass der Flughafen der Stadt mit 500 000 Einwohnern an die Rebellen gefallen sei.

Zuvor hatten Aufständische erstmals nahe der Hauptstadt Port-au-Prince eine Polizeistation überfallen. Der Posten konnte jedoch am Sonntag von Bewaffneten Aristides zurückerobert werden. Bislang hatten sich die Vorstöße der Rebellen vor allem auf den Nordwesten des Landes konzentriert.

Die internationalen Bemühungen zur Beilegung des Konflikts brachten derweil zunächst keinen erkennbaren Durchbruch. Zwar billigte Aristide den von ausländischen Vermittlern vorgelegten Friedensplan, doch verweigerte die Opposition weiter ihre Zustimmung. Die Aristide-Gegner, die den Rücktritt Aristides verlangen, wollten ihre Position noch einmal überdenken.

Ein Sprecher des Welternährungsprogramms (WFP) teilte mit, er sei von dem Büro in Cap-Haitien informiert worden, dort seien überall heftige Schießereien auf den Straßen im Gange. Ein ausländischer Journalist berichtete von einem Angriff der Rebellen auf den Flughafen. Eine offizielle Bestätigung dafür, dass der Flughafen inzwischen unter Kontrolle der Rebellen geriet, gab es jedoch zunächst nicht.

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