Armee-Einsatz
Putin droht Ukraine mit „Konsequenzen“

Blutige Gewalt und Tote in der krisengeschüttelten Ostukraine: Bei Gefechten sterben prorussische Separatisten. Die Reaktion aus Russland erfolgt prompt. Kremlchef Waldimir Putin droht dem Nachbarland.
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Slawjansk/TiflisBei einem Schusswechsel nahe der ostukrainischen Stadt Slawjansk sind dem Innenministerium in Kiew zufolge mindestens fünf prorussische Separatisten getötet worden. Ukrainische Spezialeinheiten eroberten demnach bei einem „Anti-Terror-Einsatz“ drei Kontrollpunkte. Dabei sei auch ein Mitglied der Sicherheitskräfte verletzt worden.

Zuvor hatten auch Vertreter der moskautreuen „Volksmiliz“ von Gefechten berichtet. An weiteren Zugängen zu der Stadt im Norden des Gebiets Donezk gebe es ebenfalls Schusswechsel, sagte der selbst ernannte Milizchef Miroslaw Rudenko. Moskauer Staatsmedien zufolge stehen ukrainische Truppen wenige Kilometer vom Zentrum von Slawjansk entfernt, das von prorussischen Kräften kontrolliert wird. Hubschrauber seien in der Luft, Rauch stehe über der Stadt, hieß es.

Russlands Präsident Wladimir Putin hat angesichts des ukrainischen Militäreinsatzes im Osten des Landes mit „Konsequenzen“ gedroht. Sollte Kiew in der Ostukraine tatsächlich das Militär gegen die Bevölkerung einsetzen, sei das ein „schweres Verbrechen am eigenen Volk“, sagte Putin am Donnerstag. Zuvor wurden bei dem Militäreinsatz im ostukrainischen Slawjansk nach Angaben aus Kiew mehrere prorussische Aktivisten getötet.

Im knapp 50 Kilometer südöstlich gelegenen Artjomowsk wehrten ukrainische Soldaten eine Offensive von etwa 100 Angreifern auf eines der größten Waffenlager der Ukraine ab. Die Unbekannten hätten die Kaserne unter anderem mit Granaten attackiert, sagte Interimspräsident Alexander Turtschinow in Kiew. Ein Soldat sei leicht verletzt worden, während die Angreifer „große Verluste“ erlitten hätten, sagte er. Unabhängige Berichte gab es nicht.

Russland rief zu „ernsthaften Verhandlungen“ in dem Konflikt auf. Nötig seien rasche Gespräche aller Seiten wie von Kremlchef Wladimir Putin gefordert, sagte Außenminister Sergej Lawrow in einer Rede in der Moskauer Universität MGIMO. Er nahm vor allem die EU und die USA in die Pflicht. Russland habe in den vergangenen zweieinhalb Jahrzehnten in der Ukraine „Dutzende Milliarden US-Dollar“ investiert. Die Ukraine müsse nun als blockfreier Staat zu einem Bindeglied zwischen Russland und Westeuropa werden. Im Interview mit dem „Handelsblatt“ sagte der russische Leiter der Eurasischen Wirtschaftskommission, Viktor Christenko: „Niemand außer der Ukraine selbst hat das Land in die jetzige schreckliche Lage manövriert.“

Das vollständige Interview lesen Sie im Kaufhaus der Weltwirtschaft.

US-Präsident Barack Obama sagte, die USA wollten sich zwar weiter um eine diplomatische Lösung in der Ukraine-Krise bemühen. Er schloss aber weitere Sanktionen gegen Russland nicht aus. Seine Regierung habe Vorbereitungen für die Möglichkeit getroffen, dass das Genfer Abkommen zwischen Russland, den USA und der EU sowie der Ukraine nicht die versprochenen Ergebnisse bringe, sagte Obama in Tokio.

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„Ich rufe zu einem Ende der Gewalt auf“

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  • Meine Damen und Herren, es sprach zu Ihnen der größte Dummschwätzer des HB-Forums.
    ***lol***

    Furzfante, deine verzweifelten Versuche an das Niveau von deltaone ranzukommen sind mittlerweile richtig amüsant. Weiter so, lol...

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich. http://www.handelsblatt.com/netiquette 

  • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.
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