Diskussion: Kommentare zu: Immer mehr Amerikaner haben nichts zu essen

Oliver Stock, Chefredakteur Online

Liebe Leserinnen und Leser,

Wir freuen uns auf Ihren Kommentar. Gerne kritisch. Gerne auf den Punkt - von mir aus kurz und schmerzhaft. Auch Lob würden wir annehmen. Am meisten freuen wir uns, wenn Sie zu Ihrer Meinung mit Ihrem wirklichen Namen stehen. Wir möchten wissen, mit wem wir diskutieren, und Sie möchten wahrscheinlich auch wissen, mit wem Sie sich auseinandersetzen. Wir glauben, dass es zu einem fairen Umgang miteinander im Netz gehört, sich offen gegenüberzutreten. Dafür steht die Handelsblatt-Online-Redaktion. Dafür stehe ich.

Ihr
Oliver Stock
Chefredakteur Handelsblatt Online

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  • 16.12.2011, 09:03 Uhrgeorge.orwell

    Ein überdeutliches Signal für die dringende Notwendigkeit Vermögen und Einkommen von (ganz) oben nach unten umzuschichten!

    Die Politik muss die Blutsauger und Gierschlunde in die Grenzen weisen. Nur sind die Politiker abhängig von der Hochfinanz - daher muss die Bevölkerung entschiedenen Widerstand leisten - jetzt - solange es noch geht und noch ein Rest Demokratie vorhanden ist.

    • 16.12.2011, 16:29 Uhrheart54

      Eine Umverteilung von wo auch immer nach wohin auch immer mit dem Ziel einer gleichmäßigeren Verteilung von (Geld-)Vermögen bringt letztlich nichts, wenn nicht gleichzeitig das herrschende Geldsystem radikal verändert und damit vor allem verhindert wird, dass Geld mit Geld "verdient" werden kann. Es müssen Umlaufsicherungen her, die eine Akkumulation von Kapital und Vermögen über ein Mindestmaß hinaus verhindern und den Geldstrom im Fluss halten. Theoretische Erörterungen und Vorschläge dazu gibt es schon seit langem zuhauf, dieses "Rad" muss also nicht erst neu erfunden werden.

  • 16.12.2011, 09:33 UhrAnonymer Benutzer: Knechtrupprecht

    Was hat eigentlich Umverteilung mit Demokratie zu tun? Oder auch umgekehrt! Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun

    • 16.12.2011, 11:53 UhrAnonymer Benutzer: AlexanderIlli

      Solange durch Zinseszinsen und nur Reichen praktisch zugängliche Steuerschlupflöcher der Wohlstand unablässig von Fleissig > nach > Reich umverteilt wird, besteht Demokratie nur vordergründig auf dem Papier - eigentlich ist es eine Plutokratie - die Herrschaft der NETTO-Zinsempfänger.

  • 16.12.2011, 12:40 UhrAnonymer Benutzer: Juergensch

    Super, aber an die 700 Mrd für Rüstung ausgeben. Meine Güte wie krank ist denn dieses System.Möglicherweise will man auch aus diesem Grund überall auf der Welt Krieg "spielen", damit die Menschen in Lohn und Brot kommen. Welch edler Gedanke, wie schon ein Barack Osama sagte: "Yes, we can".

  • 16.12.2011, 12:51 UhrAnonymer Benutzer: cashca

    Das kommt auch bei uns noch!
    Und diese Wirtschafts- und Gesellschaftsform -genannt DEMOKRATIE- wollen sie in alle Welt exportieren.
    Wenn Freiheit so deffiniert wird, dass grenzenlose Willkür der Stärkeren über die Schwächeren möglich wird, dass Betrüger freie Fahrt bekommen,dann ist Demokratie Ende! Wenn die Freiheit des Einzelnen über dem Wohl der Allgemeinheit steht, Rendite um jeden Preis Vorrang hat vor der Existenz des Volkes, dann ist auch die sog. "DEMOKRATIRE" am Ende. Das nenne ich eine "Diktatur der Mächtigen-des Geldes" die über das Volk verfügt- es nur noch zu seinem Nutzen einsetzt und verwendet.
    An diesem Punkt sind wir angekommen. Wahre Demokratie setzt Grenzen- innerhalb derer alle menschenwürdig und eigenverantwortlich leben können.
    Die Freiheit des Einzelnen hört da auf, wo die Freiheit des Anderen massiv eingeschränkt wird. Oder, wie wir es derzeit erleben- durch das betrügerische Verhalten einzelner, Millionen um ihre Existenz gebracht werden, beim Staat betteln müssen, auch weil Betrüger ihr Hab und Gut geraubt haben.
    Das ist keine Freiheit, das ist Knechtschaft unter der Finanzdiktatur. Hoffentlich kappieren wir das bald, kommt auch noch zu uns.Ich wünsche denen, die diese "falsch verstandene Freiheit" vehement verteidigen, dass sie als erste opfer dieses Wahnsinns werden. Am Ende bezahlt die Menschehit doch immer für ihre Dummheit, genauso wie jeder einzelne.

  • 16.12.2011, 13:54 UhrAnonymer Benutzer: hhhhhhh

    Wo ist das Problem? Die Amerikaner haben doch ihre Lebensmittelerzeugen doch in den letzten Jahre äußerst erfolgreich industriealisiert. siehe Monsanto. Da kann es doch nicht mehr lange dauern, bis alle den selben Einheitsbrei in ausreichender Menge zu fressen bekommen. Und wer das nicht will kann ja zur Army gehen. Da es noch so viele Länder gibt, denen Frieden, Freiheit und Demokratie gebracht werden müssen und die Selbsmordrate unter US-Soldaten jedes Jehr weiter steigt, haben die doch sicher imensen Bedarf an frischem Personal. Und wenigstesn dort wirds ja ordendlich zu futtern geben. Immerhin müssen ja die "befreiten" Länder für Kost und Lokis aufkommen. Siehe Deutschland sein 1945!

  • 16.12.2011, 13:54 UhrAnonymer Benutzer: hhhhhhh

    Wo ist das Problem? Die Amerikaner haben doch ihre Lebensmittelerzeugen doch in den letzten Jahre äußerst erfolgreich industriealisiert. siehe Monsanto. Da kann es doch nicht mehr lange dauern, bis alle den selben Einheitsbrei in ausreichender Menge zu fressen bekommen. Und wer das nicht will kann ja zur Army gehen. Da es noch so viele Länder gibt, denen Frieden, Freiheit und Demokratie gebracht werden müssen und die Selbsmordrate unter US-Soldaten jedes Jehr weiter steigt, haben die doch sicher imensen Bedarf an frischem Personal. Und wenigstesn dort wirds ja ordendlich zu futtern geben. Immerhin müssen ja die "befreiten" Länder für Kost und Lokis aufkommen. Siehe Deutschland sein 1945!

  • 16.12.2011, 14:01 Uhrgeorge.orwell

    @ Knechtrupprecht - Umverteilung & Demokratie

    Was ich hier sagen will, ist dass eine Umverteilung über politische Maßnahmen, die von der Bevölkerung erzwungen werden, nur in der Demokratie denkbar ist. Sollte Deutschland von einem faschistischen Regime übernommen werden, was mE seit langem über div. Grundgesetzänderungen und die Ausweitung des Überwachungsstaates vorbereitet wird, so wird die dann führende faschistische Oberschicht wahrscheinlich andere Interessen haben, als eine gerechte Vermögensverteilung.

  • 16.12.2011, 16:17 UhrFreiwirtschaftler

    “Wir werden also, bei sonst gleichen Verhältnissen, jenes Land als auf der höheren Stufe volkswirtschaftlicher Entwicklung stehend zu bezeichnen haben, in welchem der Mittelstand am meisten vertreten ist. Wo aber der Mittelstand sich in fortschreitender Auflösung befindet, dort haben wir eine direkt dem Verderben entgegenreifende Entwicklung vor uns, und zwar umso sicherer, je größer der Reichtum ist, welcher diesen Auflösungsprozess des Mittelstandes begleitet.”

    Prof. d. Nationalökonomie Dr. Gustav Ruhland, Berlin 1895

    Manche Dinge werden immer wieder “vergessen”. Insbesondere gilt dies für die Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz, hervorgerufen durch eine seit jeher fehlerhafte Geld- und Bodenordnung, die bisher jede Volkswirtschaft in der gesamten Kulturgeschichte zerstörte.

    Allerdings konnte der Krieg – zwecks umfassender Sachkapitalzerstörung, um den Zinsfuß hochzuhalten – nur solange der Vater aller Dinge sein, wie es noch keine Atomwaffen gab!

    Also bleibt nur zu hoffen, dass bald auch die Allerdümmsten (Politiker und Theologen) begreifen werden, dass die größte Dummheit darin besteht, sich für “schlauer” zu halten als Jesus von Nazareth und Silvio Gesell zusammen:

    Paradies = freie Marktwirtschaft
    Baum des Lebens = Geldkreislauf
    Baum der Erkenntnis = Geldverleih
    Frucht vom Baum der Erkenntnis = Liquiditätsverzichtsprämie (Urzins)
    Schlange = Sparsamkeit
    Adam = Sachkapital
    Eva = Finanzkapital
    Erbsünde = Privatkapitalismus
    Gott (Jahwe) = künstlicher Archetyp: Investor

    Vater (der Kultur) = Kreditangebot
    Sohn (der Kultur) = Kreditnachfrage
    heiliger Geist = umlaufgesichertes Geld

    “Königreich des Vaters” = Natürliche Wirtschaftsordnung

    Wem das etwas “ungewohnt” erscheint, der sollte ganz, ganz lange nachdenken:

    http://opium-des-volkes.blogspot.com/2011/08/die-7-plagen.html

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