Aschura Fest: Über 60 Tote bei Kämpfen im Irak

Aschura Fest
Über 60 Tote bei Kämpfen im Irak

Im Irak sind bei Kämpfen zwischen Sicherheitskräften und einer radikalen Schiiten-Bewegung Dutzende von Menschen ums Leben gekommen.

HB BAGDAD/BASRA. Wie die Nachrichtenagentur Aswat al-Irak am Samstag berichtete, wurden allein in der südirakischen Stadt Basra mindestens 20 Bewaffnete der Gruppe Soldaten des Himmels („Dschund al-Samaa“) getötet. Weitere 35 Militante wurden dort bei den Kämpfen während der Feierlichkeiten zum schiitischen Aschura-Fest am Vortag verletzt.

Auch der Anführer dieser radikalen Schiiten-Bewegung in Basra, Abu Mustafa al-Ansari, sei von der Polizei getötet worden, hatte Aswat al-Irak bereits am Freitag berichtet. Die bewaffnete Gruppierung strebt mit Gewalt die Kontrolle über die 180 Kilometer südlich von Bagdad gelegene schiitische Pilgerstadt Nadschaf an. Kämpfe waren am Freitag auch aus der südirakischen Stadt Nasirija gemeldet worden. Dort wurden nach Polizeiangaben mindestens 50 Menschen getötet und 60 weitere verletzt. Während des Aschura-Festes, das am Samstag seinen Höhepunkt findet, gedenken die Schiiten des Märtyrertodes des Imams Hussein in der Schlacht von Kerbela im Jahr 680.

Um Terroranschläge während der Passionsriten zu verhindern, haben die Sicherheitskräfte in elf irakischen Provinzen ein Fahrverbot erlassen.

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