Asien-Pazifik-Forum trifft sich in Santiago de Chile
Proteste in Chile gegen Apec-Gipfel und die USA

Tausende Menschen haben in Chile gegen den Apec-Gipfel und die Irak-Politik von US-Präsident demonstriert. Es kam zu gewaltsamen Zusammenstößen mit der Polizei.

HB BERLIN. Mehrere tausend Menschen haben in Chile gegen den Gipfel des Asien-Pazifik-Forums (Apec) und die US-Regierung demonstriert. Laut Angaben der Veranstalter nahmen an dem genehmigten Protestzug 40.000 Menschen teil.

Zuvor war es bei kleineren Demonstrationen zu schweren Zusammenstößen mit der Polizei gekommen. Die Sicherheitskräfte setzten Tränengas und Wasserwerfer ein. Mehrere Menschen wurden festgenommen.

Die Demonstranten skandierten Sprüche gegen US-Präsident George W. Bush und gegen den russischen Staatschef Wladimir Putin, die am Freitagnachmittag (Ortszeit) in Santiago eintreffen sollten. Einige Teilnehmer warfen mit Steinen.

Nach einem zweitägigen Treffen auf Außenministerebene wollen am Wochenende die Staats- und Regierungschefs der 21 Apec-Staaten zusammenkommen. Neben Wirtschafts- und Handelsfragen sollte es auch um den Kampf gegen den internationalen Terrorismus und die Eindämmung von Massenvernichtungswaffen gehen, was allerdings nicht von allen Teilnehmern begrüßt wurde.

Bush wollte am Rande des Gipfels mit den Staats- und Regierungschefs Japans, Südkoreas, Chinas und Russlands zusammenkommen, um über den Atomstreit mit Nordkorea zu beraten, wie ein Vertreter des US-Außenministeriums mitteilte.

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