International
Asien-Pazifik-Gipfel fordert Flexibilität

Die USA und die anderen 20 Länder der Asien- Pazifik-Wirtschaftsgemeinschaft (APEC) sehen ihre Entwicklung bei einem Scheitern der stockenden Welthandelsrunde bedroht.

HB PUSAN. Ohne die Europäische Union noch einmal beim Namen zu nennen, appellierten am Samstag die Teilnehmer des 13. APEC-Gipfeltreffens in der südkoreanischen Hafenstadt Pusan an alle Mitglieder der Welthandels- Organisation (WTO), durch größere Flexibilität die derzeitige Pattsituation im Streit um Agrarsubventionen zu überwinden. Die so genannte Doha-Entwicklungsrunde „ist unbedingt notwendig, damit die APEC-Wirtschaften auf dem Pfad von Wachstum und Entwicklung bleiben“, hieß es in einer gesonderten Erklärung zum Abschluss des zweitägigen Treffens. Am Freitag hatten die Teilnehmer die EU nach Angaben des südkoreanischen Gastgebers zu größeren Konzessionen gedrängt.

Weitere Themen der APEC-Tagung waren die Gefahren durch Seuchen wie der Vogelgrippe, Naturkatastrophen, Terrorismus sowie der Atomstreit mit Nordkorea. Insbesondere mit neuen Initiativen wollen sich die 21 APEC-Länder auf eine mögliche weltweite Epidemie der Vogelgrippe vorbereiten. Die Länder verpflichteten sich zu Offenheit, Transparenz und internationaler Zusammenarbeit im Umgang mit der Seuche, hieß es in einer „Pusaner Erklärung“. APEC wurde 1989 mit dem langfristigen Ziel gegründet, eine Freihandelszone in der Region zu schaffen.

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