Assads „rechte Hand“
Mehrere Festnahmen nach Ermordung von syrischem General

Nach der Ermordung des syrischen Generals Mohammed Suleiman haben die örtlichen Behörden mehrere Tatverdächtige festgenommen.

HB KAIRO. Von den Festnahmen berichtet die in London erscheinende arabische Tageszeitung „Al-Sharq al-Awsat“ am Dienstag. Suleiman war ein enger Vertrauter des syrischen Präsidenten Baschar el Assad und galt als dessen Verbindungsmann zur radikal-schiitischen Hisbollah-Miliz im Libanon.

Suleiman war am vergangenen Freitag in der syrischen Hafenstadt Tartus von einem Scharfschützen erschossen worden. Offizielle syrische Stellen äußerten sich zu dem Mordanschlag bislang nicht.

Über die Zahl der Festgenommenen machte die Zeitung keine Angaben. Arabische Medien hatten am Wochenende über das Begräbnis Suleimans berichtet, an dem auch hohe Regierungsvertreter teilgenommen haben sollen. Suleiman soll Assads „rechte Hand“ in allen Militärangelegenheiten gewesen sein und über mehr Macht verfügt haben als Verteidigungsminister Hassan Turkmani. Kurz vor seiner Ermordung soll Suleiman mit Waffeneinkäufen beschäftigt gewesen sein, um die syrischen Armee zu modernisieren.

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