Assoziierungsabkommen: Merkel hält die Türe für die Ukraine offen

Assoziierungsabkommen
Merkel hält die Türe für die Ukraine offen

Das Assoziierungsabkommen sollte die Ukraine stärker an die EU Binden, ist aber gescheitert. Nun betont Bundeskanzlerin Angela Merkel, dass die Türe noch immer offen steht – allerdings nur unter bestimmten Bedingungen.
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BrüsselDas zunächst gescheiterte Assoziierungsabkommen zwischen der EU und der Ukraine kann nach den Worten von Bundeskanzlerin Angela Merkel noch immer unterschrieben werden. „Die Tür steht offen, hier gibt es kein Datum, wann sie geschlossen wird“, sagte Merkel am Freitag zum Abschluss des EU-Gipfels in Brüssel. „Letztlich kommt es auf die Ukraine an.“

Es gelte für das Land aber, Bedingungen zu erfüllen, betonte Merkel. „Jeder Staat ist zur Einhaltung der Menschenrechte verpflichtet.“ Die EU werde die friedlichen Proteste gegen die Regierung von Präsident Viktor Janukowitsch unterstützen, gleichzeitig aber auch sowohl mit der Regierung in Kiew als auch mit Moskau im Gespräch bleiben.

Die wirtschaftlich angeschlagene Ukraine hat ein Angebot Russlands über Kredithilfen im Volumen von 15 Milliarden US-Dollar sowie über einen 30-prozentigen Rabatt auf Gaslieferungen angenommen. Damit hatte sich die Regierung in Kiew von der EU ab- und dem mächtigen Nachbarn Russland zugewendet.

Der Gipfel habe aber auch deutlich gemacht, „dass jedes Land seine außenpolitischen Entscheidungen in Souveränität fällen muss.“ Kiew hatte den Versuch der EU, das zweitgrößte Flächenland des europäischen Kontinents über ein Abkommen stärker zu binden scheitern lassen und sich stattdessen dem mächtigen Nachbarn Russland zugewandt.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Die Menschenfreundliche EU will doch nur das beste für die Ukraine.
    Heute zeigen sie mit Fingern auf Putin, der der Ukraine Geld gibt um nicht zur EU zu gehen. Aber was machen wir? Wir bieten der Ukraine doch auch Geld um zu uns zu kommen. Das gleiche in Grün aber diesmal von den guten.
    warum eigentlch sollte die Ukraine in die EU ? Doch nur aus einem grund. Die Industrie braucht neue Absatzmärkte, Wir geben der Ukraine Geld ( Steuergeld) , damit die Menschen dort endlich Daimler fahren können. Unsere Rüstung kann wieder mehr absetzen. Aldi und co. können neue Käuferschichten "versorgen". Und womit kaufen die Menschen in der Ukraine die tollen Waren ? Mit unserem Steuergeld. . So funktioniert Europa.

  • Zitat : Merkel hält die Türe für die Ukraine offen

    - die Ukrainer haben aber bereits eine andere Tür genommen ! Und diese andere Tür hat ihnen folgendes eingebracht :

    Die wirtschaftlich angeschlagene Ukraine hat ein Angebot Russlands über Kredithilfen im Volumen von 15 Milliarden US-Dollar sowie über einen 30-prozentigen Rabatt auf Gaslieferungen angenommen.

    Und was kann Merkel den Ukrainern, die Pleite sind, bieten .........NICHTS !

    Sie kann die Tür ruhig schließen ( Übrigens hält die EU die Tür offen und keine Hochstaplerin Merkel ) .

  • Warum so kompliziert wenn es auch einfacher geht ?

    Einfach das Assoziierungsabkommen auf Russland und Weissrussland ausdehnen und alle sind zufrieden ausser den Flatheads die scheinbar immer noch jede Nacht von der Weltherrschaft träumen.

    Die Passage mit der Nato kann man getrost streichen, soll jeder um dem Block marschieren mit wem es ihm gerade recht ist.

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