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Athen: 1595 illegale Einwanderer festgenommen

Die griechische Polizei hat am Wochenende in Athen 1595 illegale Einwanderer festgenommen. Bei der Operation, bei der mehr als 6000 Menschen kontrolliert wurden, waren landesweit insgesamt 4500 Polizisten im Einsatz.

Schätzungen zufolge leben in Griechenland mehr als 350.000 Einwanderer ohne gültige Papiere. Quelle: dpa
Schätzungen zufolge leben in Griechenland mehr als 350.000 Einwanderer ohne gültige Papiere. Quelle: dpa

AthenBei einer großangelegten Aktion gegen illegale Einwanderung hat die griechische Polizei am Wochenende in Athen 1595 Menschen ohne gültige Papiere festgenommen. Insgesamt seien mehr als 6000 Menschen kontrolliert worden, teilte die Polizei am Montag mit.

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Bei der Operation Xenios Zeus - so wird der oberste griechische Gott in seiner Rolle als Beschützer von Gästen genannt - waren im Zentrum Athens 2000 Polizisten im Einsatz. Im nordostgriechischen Bezirk Evros, der an die Türkei angrenzt und über den viele Einwanderer ins Land gelangen, waren weitere 2500 Polizisten im Einsatz.

Medienberichten zufolge wurden die meisten der in Athen festgenommenen Migranten in Auffanglager im Nordosten des Landes gebracht. Ein Polizeisprecher hatte am Samstag gesagt, Ziel der Maßnahme sei es, „die Einwanderer in ihre Herkunftsländer zurückzubringen, die Grenzen zu schließen und Athen wieder zu einer rechtsstaatlichen Metropole mit Lebensqualität zu machen“. Es gehe um das „nationale Überleben“.

Der Minister für Öffentliche Ordnung, der Konservative Nikos Dendias, sagte dem Radiosender Skai am Montag, das Problem der illegalen Einwanderung sei „vielleicht größer als das Finanzproblem“. Die illegale Einwanderung sei eine „Bombe für das Fundament von Staat und Gesellschaft“.

Griechenland

Der im Juni ins Amt gekommene Regierungschef Antonis Samaras hatte im Wahlkampf versprochen, er werde „die Invasion der illegalen Einwanderer stoppen“ und die „Städte zurückerobern“. Schätzungen zufolge leben in Griechenland mehr als 350.000 Einwanderer ohne gültige Papiere.

  • 06.08.2012, 22:15 Uhrnichts_fuer_ungut

    Der Minister für Öffentliche Ordnung, der Konservative Nikos Dendias, sagte dem Radiosender Skai am Montag, das Problem der illegalen Einwanderung sei „vielleicht größer als das Finanzproblem“. Die illegale Einwanderung sei eine „Bombe für das Fundament von Staat und Gesellschaft.

    Nett. Also irgendwie ohne Drama scheint es nicht zu gehen. Daran hat man sich ja in der Zwischenzeit bereits gewöhnt. Auf einmal entdeckt man jetzt also Bomben in Griechenland.....wenn es halt nicht so ernst wäre.

  • 06.08.2012, 22:08 UhrKrosis

    Witzig wie 350.000 illegale Einwanderer gefährlicher sein könnten als die Finanzkrise.
    Nicht mich falsch verstehen,
    ich halte nichts von komischen Forderungen a la:
    "Jeder Mensch hat das Recht zu leben wo er will"
    und somit hat Griechenland in meinen Augen
    vollkommen das Recht dazu solche Maßnahmen durchzuführen.

    Jedoch erscheint es mir in dem Kontext irgendwie
    als Ablenkung von der wirtschaftlichen Lage,
    vor allem wenn man noch die Äusserung dazu bedenkt.
    Naja seis drum.

  • 06.08.2012, 20:35 UhrRechner

    Nicht schlecht.

    Jetzt müßte man nur noch mit gleicher Konsequenz die Steuern korrekt erheben und beitreiben.

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