Atom-Konflikt
USA fordern von Nordkorea Erfüllung der Zusagen

Die USA haben Nordkorea mit Nachdruck dazu aufgerufen, die Vereinbarungen über erste Schritte beim Abbau seines Atomwaffenprogramms zu erfüllen.

dpa SEOUL/PEKING. In einem Schreiben über die Botschaft in Peking sei Nordkorea gedrängt worden, internationale Atominspekteure wieder ins Land zu lassen. Das sagte der US-Unterhändler Christopher Hill am Sonntag Reportern in der chinesischen Hauptstadt. Nach dem Verstreichen der ursprünglichen Frist für die Umsetzung der Abrüstungsvereinbarungen am Samstag sagte Hill, die USA seien bereit, „einige Tage mehr“ abzuwarten.

Hill hatte bereits am Tag zuvor seine Besorgnis geäußert, dass die ursprüngliche 60-Tagesfrist nicht eingehalten worden sei. „Die Chinesen wollten von uns, dass wir ein paar Tage mehr Geduld haben.“

Nordkorea hatte Mitte Februar bei den so genannten Sechs-Länder-Gesprächen zugesagt, binnen 60 Tagen seine Atomanlagen in Yongbyon herunterzufahren und zu versiegeln und wieder Inspekteure der Internationalen Atomenergieorganisation (Iaeo) einzuladen. Dafür sollte das Land erste Energielieferungen erhalten.

Nordkorea hatte die Frist für die versprochenen ersten Abrüstungsschritte verstreichen lassen, nachdem es weitere Verzögerungen bei der Überweisung zuvor gesperrter nordkoreanischer Gelder bei einer Bank in Macao (China) gegeben hatte. Am Freitag hatte Pjöngjang aber versichert, die Zusagen zu erfüllen, wenn die Gelder wirklich verfügbar seien.

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