Atomenergiebehörde
Iran will im Atomstreit kooperieren

Seit Jahren wirft der Westen dem Iran vor, heimlich Atomwaffen zu entwickeln. Nun hat das Land versprochen, bei den Ermittlungen zu kooperieren. Ob bis zur vereinbarten Frist Fortschritte erzielt werden, ist zweifelhaft.
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WienDer Iran hat versprochen, bei den Ermittlungen im Atomstreit mit der internationalen Gemeinschaft zu kooperieren. Wie der Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Yukiya Amano, am Sonntag nach Gesprächen in Teheran sagte, erklärte sich Irans Präsident Hassan Ruhani einverstanden, Tests der Behörde zu unterstützen.

Der Westen wirft dem Iran seit Jahren vor, im Rahmen seines Nuklearprogramms heimlich Atomwaffen zu entwickeln.

Beide Seiten haben eine Frist bis zum 25. August vereinbart, um bis dahin eine Ermittlung durch die IAEA voranzutreiben. Obwohl Amano die Gespräche am Sonntag als „nützlich“ bezeichnete, ist fraglich, ob bis zum vereinbarten Zeitpunkt Fortschritte erzielt werden können.

Ruhani stellte am Sonntag klar, dass er das iranische Langstreckenraketenprogramm nicht diskutieren werde. „Irans Raketenkraft ist auf keiner Ebene und unter keinem Vorwand verhandelbar“, sagte Ruhani nach Angaben des staatlichen iranischen Nachrichtendienstes IRNA. Das Programm beunruhigt vor allem Israel.

Agentur
ap 
Associated Press / Nachrichtenagentur

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