Atomgespräche
Nordkorea will mit seinem Erzfeind kooperieren

Offenbar will Nordkorea einiges dafür tun, dass die neu anberaumten Sechser-Gespräche über eine Beendigung seines Atomprogramms ein Erfolg werden. Sogar eine enge Zusammenarbeit mit Erzfeind Südkorea wird angestrebt. Das sagte Nordkorea zum Abschluss der 13. innerkoreanischen Ministergespräche am Freitag in Seoul zu.

HB SEOUL. Nordkorea hatte am Dienstag der Wiederaufnahme der Nukleargespräche mit den USA, Südkorea, China, Japan und Russland am 25. Februar in Peking zugestimmt.

„Beide Koreas einigten sich darauf, zusammenzuarbeiten, damit die zweite Sechser-Runde für eine friedliche Lösung des Atomstreits ergiebig sein wird“, hieß es in einem Schlussdokument der viertägigen Gespräche.

Auch wollen beide Koreas wieder ranghohe Militärgespräche über eine Entspannung auf der geteilten Halbinsel führen. Die Gespräche würden so bald wie möglich aufgenommen, hieß es nach südkoreanischen Angaben. In einer nordkoreanischen Version der gemeinsamen Erklärung hieß es abweichend, die Militärgespräche würden den zuständigen Stellen vorschlagen.

Beide Koreas vereinbarten außerdem, neue Treffen getrennt lebender Familien im März zu organisieren und das geplante Projekt eines gemeinsamen Industrieparks in Nordkorea zu beschleunigen. Die nächsten Ministergespräche sollen im Mai in Pjöngjang stattfinden.

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