Atomkonflikt
Israels Verteidigungsminister spricht von Präventivschlag

Israels Verteidigungsminister Ehud Barak zeigt sich ungeduldig: Zögerlichkeit könne in Angriffsfragen gravierende Folgen haben. Den Iran und sein Atomprogramm erwähnte er dabei nicht.
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Tel AvivVor dem Hintergrund des Atomkonflikts mit dem Iran hat der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak vor „schwerwiegenden Konsequenzen“ gewarnt.

Es gebe Situationen, „in denen ein Angriff (noch) nicht notwendig erscheint, aber es klar ist, dass er zu einem späteren Augenblick nicht mehr möglich ist“, zitierte die Zeitung „Times of Israel“ den Minister am Freitag. In solchen Fällen könnten die Folgen von Zögerlichkeit gravierend und militärische Präventivschläge deshalb geboten sein. Den Iran und sein umstrittenes Atomprogramm erwähnte er nicht.

Allerdings hatte Barak in der Vergangenheit wiederholt gewarnt, der Iran könne durch die Verlagerung seiner Atomanlagen in Bunker schon in naher Zukunft „immun“ gegen israelische Militärschläge werden. Medien hatten dies als Warnung verstanden, Israel wolle den Iran schon bald angreifen.

Die militärisch wesentlich stärkeren USA könnten mit ihren Waffen jedoch auch später noch effektiv eingreifen und drängen Israel deshalb, Sanktionen und Diplomatie mehr Zeit einzuräumen. Notfalls will jedoch auch Amerika den Iran militärisch daran hindern, in den Besitz von Atomwaffen zu gelangen. Der Iran bestreitet, Atomwaffen anzustreben.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • israel wird noch vor weihnachten angreifen. es muss ja mal abgelenkt werden vor euro-krise, finanzschwierigkeiten der usa und rezession in asien. ist alles schon abgemachte sache. es wird also ein heißer herbst. Die meisten großen Kriege begannen im Herbst. mal schauen, obs diesmal ein großer Krieg wird.

  • Salehi: „Islamisches Erwachen - wertvolle Gelegenheit für Palästina“
    Teheran (IRIB) - Der iranische Außenminister bezeichnete das Islamische Erwachen in den Ländern der Region als eine wertvolle Gelegenheit für die Palästinenser.
    Dem Presseamt des Außenministeriums zufolge wies der iranische Außenminister Ali Akbar Salehi am heutigen Samstag beim Treffen mit dem ranghohen Verantwortungsträger der Bewegung des Islamischen Widerstandes in Palästina (Hamas) Mahmud al-Azhar in Teheran auf die Unterstützung für das palästinensische Ideal und die Verteidigung dieses Ideals hin und sagte: „Das Islamische Erwachen in den Ländern der Region ist eine wertvolle Chance und eine wertvolle Gelegenheit für die Palästinenser."
    Salehi brachte seinen Optimismus bezüglich der positiven Auswirkungen der Entwicklungen in der Region zu Gunsten der Palästinenser zum Ausdruck, und fügte hinzu: „Durch die Bildung von Regierungen nach dem Wunsch und Willen der muslimischen Völker der Region wird die Aufmerksamkeit der Länder und Völker auf die Verteidigung und Unterstützung Palästinas bis zur Befreiung von El-Kuds ernsthafter als zuvor fortgesetzt.“
    Mahmud al-Azhar, ranghohes Mitglied der Hamas, gratulierte seinerseits der iranischen Regierung zur erfolgreichen Veranstaltung des 16. NAM-Gipfels in Teheran und brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass die Blockfreien Länder (NAM) während der iranischen Präsidentschaft und durch Zusammenarbeit aller Mitgliedsländer dieser Bewegung, diese aktiver und stärker als zuvor die Rechte des palästinensischen Volkes in den internationalen Gremien unterstützen.
    Mahmud al-Azhar hält sich zu Gesprächen mit den Verantwortlichen der IR Iran in Teheran auf.

  • Welche Expansionspolitik ? Wohin , wann und in welchem ausmaß soll expandiert werden ?

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