Atommüll-Transport
Uran von Sachsen nach Russland unterwegs

Der umstrittene Urantransport von Sachsen nach Russland hat begonnen: 300 Kilogramm des radioaktiven Materials sind vom ehemaligen DDR-Kernforschungszentrum Rossendorf unterwegs nach Moskau.

HB DRESDEN. Unter starker Bewachung der Polizei wurden in der Nacht zum Montag die 18 Behälter mit 200 Kilogramm hoch angereichertem und 100 Kilogramm schwach angereichertem Uran mit einem Spezialfahrzeug zunächst zum Flughafen Dresden transportiert und in ein russisches Transportflugzeug verladen. Ziel ist das Kernforschungszentrum Podolsk bei Moskau.

Der Transport zum Flughafen verlief ohne größere Zwischenfälle. Lediglich in Radeberg blockierten nach Angaben der Polizei Demonstranten einen Verkehrskreisel mit abgestellten Fahrzeugen. Der Konvoi umfuhr die Blockade und setzte mit geringer Verspätung seinen Weg fort. Die Behälter wurden am Flughafen in der bereit stehenden russischen Maschine verstaut. Nach Abwicklung der Formalitäten sollte das Flugzeug dann Richtung Russland abheben.

Das Bundesamt für Strahlenschutz hatte den Transport vor wenigen Wochen genehmigt. Im russischen Kernforschungszentrum Podolsk sollen die Brennelemente wieder nutzbar gemacht werden.

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