Atomstreit
EU und Iran setzen auf neue Gesprächsrunde

Der EU-Außenbeauftragte Javier Solana hat nach einem ersten Gespräch mit dem neuen iranischen Atom-Chefunterhändler in Rom eine positive Bilanz gezogen.

HB ROM. Das Treffen mit Said Dschalili, an dem auch der bisherige iranische Chefunterhändler Ali Laridschani teilnahm, sei „konstruktiv“ gewesen, betonte Solana am Dienstagabend vor Journalisten. Er betonte jedoch, dass die Sanktionen gegen den Iran erst dann beendet würden, wenn eine Einigung erzielt werde.

Solana äußerte die Hoffnung, dass es noch vor November - wenn sich der Weltsicherheitsrat mit der Frage einer Verschärfung der Sanktionen gegen den Iran befassen wird - zu einem weiteren Treffen mit Dschalili und Laridschani kommen werde.

Letzterer hatte sein Amt vor drei Tagen niedergelegt, sagte aber in Rom, er werde als Vertreter des religiösen Führers des Irans, Ajatollah Ali Chamenei, weiterhin eine Rolle bei den Verhandlungen spielen. Der Westen befürchtet, dass der Iran Atombomben bauen will, was Teheran stets zurückgewiesen hat.

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