Atomverhandlungen
Iran und IAEA einigen sich auf erneute Gespräche

Reden in vielen Etappen, aber kein richtiger Fortschritt. Die Gespräche zwischen der internationalen Atombehörde und Teheran erbringen aber zumindest als Ergebnis, dass weiter gesprochen werden soll.
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WienDie Verhandlungen der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA mit dem Iran über dessen Atomprogramm sind ohne konkrete Ergebnisse beendet worden. Es werde aber eine Fortsetzung in der nächsten Woche ebenfalls in Wien geben, teilten die beiden Delegationen am Dienstagabend mit. Das Treffen ist für Montag geplant - zwei Tage später (23. Mai) kommen die fünf ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates sowie Deutschland in Bagdad zu einer groß angelegten Verhandlungsrunde mit dem Iran zusammen.

Die Gespräche in Wien sind auch deshalb wichtig, weil sie als Vorstufe zu den Verhandlungen in Bagdad dienen. Die IAEA fordert seit längerem Zugang zu Dokumenten, iranischen Atomexperten und Orten wie Parchin nahe Teheran, wo geheime militärische Atomversuche vermutet werden. Dabei geht es um den Verdacht, dass der Iran den Bau von Atombomben plant. Bislang blockiert der Iran die Kontrollen.

Ein Gesprächsteilnehmer, der namentlich nicht genannt werden will, sagte am Dienstag, die IAEA habe keine von Teherans Bedingungen für die Kontrollen akzeptiert. Die Chef-Unterhändler beider Seiten sprachen von einem guten Meinungsaustausch bei den Gesprächen in der iranischen Botschaft.

Der Iran bestreitet, dass er den Bau von Atombomben plant und verweist auf die rein friedliche Nutzung der Atomenergie. Israel sieht das iranische Atomprogramm dagegen als existenzielle Bedrohung und droht seit längerem indirekt mit einem Luftangriff auf die Atomanlagen.

Zeitgleich mit den Wiener Gesprächen wurde im Iran am Dienstag ein angeblicher Agent des israelischen Geheimdienstes Mossad hingerichtet, weil er 2010 einen iranischen Atomwissenschaftler ermordet haben soll. Das teilte die Staatsanwaltschaft nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Irna mit. Ein Gericht in Teheran hatte im vergangenen Monat die Todesstrafe verhängt.

Das Mordopfer war Professor für Atomphysik an der Universität Teheran. Er soll auch an dem iranischen Atomprogramm beteiligt gewesen sein. Der Iran behauptet, Israel und die USA hätten in den vergangenen Jahren vier Atomwissenschaftlern ermorden lassen, um das iranische Atomprogramm zu sabotieren.

Am Montag hatte der Iran angekündigt, am 23. Mai einen neuen Satelliten mit einer Rakete ins All zu schießen - am Tag der Verhandlungen mit den Weltmächten in Bagdad. Es soll sich nur um einen Wetter-Satelliten handeln. Die USA und Israel befürchten jedoch, dass die iranische Raumfahrt- und Raketentechnik auch für militärische Angriffe genutzt werden könnte.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • So sehe ich es auch...
    Gerade die Usa und Israel haben nicht das Recht, sich als Friedensheld aufzuspielen.
    Meines Wissens hat schon vor Jahren israelische und amer. Geheimdienste festgestellt, daß Iran sich von seinem Atomwaffenvorhaben abgewandt hat...
    Darüber wird allerdings meist nicht berichtet,warum wohl?

  • Eien artikel weiter steht Muslimbruder Hussein hätte 5 Bonbons von den Urahnen.


    Nicht vergessen:

    EL "BARaD"AI wollte den GEN-eral-INSPEKTEUR nicht reinlassen!

    waffengattung paterus ?

    http://www.imdb.de/character/ch0027838/

  • ....die IAEA habe keine von Teherans Bedingungen für die Kontrollen akzeptiert......

    So ? Iran ist sich demnach noch nicht bewusst in welcher Situation sie sich befinden ! Sie stellen Bedingungen ....
    Nun dann kommt die Gemeinschaft nicht darum herum den Iranern zu zeigen worum es wirklich geht .
    Stellt ihnen ein Ultimatum , lassen sie es ohne darauf zu reagieren verstreichen ,sollte eine der Atomanlagen (Vielleicht eine eher unwichtige )gezielt ausgeschaltet werden ,damit sie eine Vorstellung davon haben ,welchen platz sie in diesem spiel inne haben .

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