Attentat von Bengasi
Kopfgeld auf Terroristen ausgesetzt

Die Verantwortlichen für das Attentat auf US-Botschafter Stevens und drei Mitarbeiter in Libyen sind immer noch nicht geschnappt. Der amerikanischen Regierung ist die Ergreifung der Täter eine hohe Belohnung wert.
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WashingtonDie USA haben eine Belohnung von zehn Millionen Dollar (7,4 Millionen Euro) für Hinweise auf die Hintermänner der Bengasi-Attacken vom September 2012 ausgesetzt.

Die zehn Millionen Dollar seien zwar schon im Januar ausgelobt worden, dies sei aber bis heute kaum an die Öffentlichkeit gedrungen, sagte eine Außenamtssprecherin am Freitag der Nachrichtenagentur AFP.

Bislang wurde niemand wegen des Attentats angeklagt oder auch nur festgenommen, das FBI und libysche Stellen ermitteln nach wie vor. Die Belohnung gilt für Informationen, die zur Festnahme oder Verurteilung der damaligen Täter führen.

Am 11. September 2012 war das US-Konsulat in Bengasi angegriffen worden, dabei wurden Botschafter Chris Stevens und drei seiner Mitarbeiter getötet. Die Behörden machten militante Islamisten für den Angriff verantwortlich.

Zur Zeit der Attacke wogte eine Welle von Protesten in der arabischen Welt, die sich an einem islamfeindlichen Film entzündet hatte.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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