Auch Ausländer unter Verletzten
Bombenterror in türkischem Touristenort

In der Nacht zum Montag haben sich in der Türkei kurz hintereinander vier Explosionen ereignet. Die Bomben verletzten mindestens 27 Menschen; Tote gab es nicht. Nun beginnt die Suche nach den Tätern. Spekulationen, wer es gewesen sein könnte, gibt es bereits.

HB ISTANBUL. Drei Explosionen ereigneten sich offiziellen Angaben zufolge in der Urlauberregion Marmaris, eine weitere in der Finanzmetropole Istanbul. Eine Sprecherin des britischen Außenministeriums sagte, unter den Verletzten seien zehn Briten. Bei den anderen Opfern handelt es sich offenbar um Türken.

Der Küstenort Marmaris ist sowohl bei westeuropäischen und russischen Touristen als auch bei Türken beliebt.

Die Detonationen in Marmaris seien kurz nach Mitternacht im Abstand von 15 Minuten erfolgt, sagte der Polizeisprecher. Die zehn verletzten Briten waren Passagiere eines Minibusses, der in einer Hauptstraße des belebten Ferienortes Ziel eines der Anschläge war. Der Sprengsatz war unter einem Sitz versteckt und während der Fahrt explodiert, wie der türkische Nachrichtensender NTV berichtete. Drei der Briten wurden nach Behördenangaben im Krankenhaus auf der Intensivstation behandelt. Insgesamt wurden in Marmaris 21 Menschen verletzt, die meisten durch in Mülleimern versteckte Sprengsätze.

Bei der Explosion im Istanbuler Außenbezirk Bagcilar wurden sechs Menschen verletzt. Es handelte sich um eine Paketbombe. Das Paket war an einer Schulmauer in dem Stadtbezirk im europäischen Teil deponiert, wie der Istanbuler Polizeichef Celalettin Cerrah mitteilte.

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