Auch Berlin besorgt
Christenmorde in Ägypten alarmieren Vatikan

Während der Revolution demonstrierten sie noch gemeinsam. Doch jetzt ist die Gewalt zwischen Christen und Muslimen in Ägypten eskaliert. Der Vatikan schlägt Alarm – und auch das politische Berlin reagierte besorgt.
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Rom/Kairo/DüsseldorfDer Vatikan sieht die mehr als zwei Dutzend Toten bei den blutigen Ausschreitungen zwischen Kopten und Muslimen in Kairo als Opfer „sinnloser Gewalt“. Das hat Kardinal Leonardo Sandri, der im Vatikan die Ostkirchen-Kongregation leitet, am Montag im Gespräch mit Radio Vatikan deutlich gemacht. „Wir beten für die Opfer dieser Zusammenstöße. Unsere koptisch-orthodoxen Brüder (...) wollten wie alle Bürger für ihren Wunsch nach Religionsfreiheit und nach Respekt ihrer Rechte demonstrieren“, sagte Sandri. Gebetet werde im Vatikan außerdem dafür, „dass dieser sogenannte Arabische Frühling wirklich ein Vorschuss auf den Frieden sein möge, den sich alle wünschen.“

Auch der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Markus Löning, äußerte sich besorgt über die gewaltsamen Auseinandersetzungen. Zugleich forderte er die internationale Gemeinschaft zum Handeln auf. „Wichtig ist, dass die gesamte internationale Gemeinschaft – die Uno wie die EU – sehr klare Signale an Ägypten sendet, dass die Ziele der ägyptischen Revolution, die Würde des Einzelnen zu schützen und ein demokratisches Land aufzubauen, auch umgesetzt werden“, sagte Löning Handelsblatt Online. Dazu habe es bereits internationale Hilfsangebote, auch aus Deutschland gegeben.

Mit Blick auf die Ausschreitungen sprach Löning von „entsetzlichen“ Vorgängen. „Die klare Verantwortung, dass so etwas nicht mehr passiert, liegt bei den Sicherheitskräften und der ägyptischen Regierung.“ Sie müssten die Bürger, grade auch die Minderheiten „uneingeschränkt schützen“. Selbstverständlich werde der Westen der Regierung in Kairo beim Aufbau demokratischer und rechtsstaatlicher Strukturen helfen, fügte Löning hinzu. Dafür müsse aber zunächst der „klare politische Wille vorhanden sein“, diesen Weg auch zu gehen.

Bei Straßenkämpfen zwischen Christen, Soldaten und muslimischen Schlägertrupps waren am Wochenende in Kairo mindestens 26 Menschen getötet worden. Es waren die blutigsten Ausschreitungen seit den Massenprotesten, die im Februar zum Sturz von Präsident Husni Mubarak geführt hatten.

Krankenhausärzte und Polizisten sagten, bei den Toten handele es sich um 22 christliche Zivilisten und vier Soldaten. 197 Verletzte seien in der Nacht zum Montag in Krankenhäuser gebracht worden. Am Montag protestierten tausende Kopten im Zentrum gegen die Übergriffe auf Christen.

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  • ohhh es wird scharfe kritik geäußert. na wunderbar, das ist doch die lösung für das desaster , unter dem christen, nicht nur in ägypten, im 21. jahrhundert immer noch leiden müssen! wo bleibt das handeln? erst wenns um geld geht wird gehandelt, bis dahin gibt es nur mündliche kritik - WOW

  • Soviel zum Thema "friedlicher Islam". In 30 Jahren werden sie auch in Deutschland Kirchen anzünden und Massenmorde begehen, weil sie dann in der Mehrheit sind! Viel Spaß dann...

  • Ja so sieht die häßliche Seite des Islamisten aus.

    Egal ob an der Grenze zu Pakistan/Indien, wo es Streit zwischen Hindus und Islamisten gibt, in Israel, wo es Streit zwischen Juden und Islamisten gibt, in Bosnien-Herzegovina und im Kosovo, wo es Streit zwischen Islamisten und orthodoxen Christen gibt, in New York City, wo Islamisten Flugzeuge in das World Trade Center steuern und evangelische Christen sterben,usw.

    Der Islam ist eine Religion, die auf der ganzen Welt Konflikte schafft. Von einer Religion des Friedens und der Nächstenliebe kann ich beim Islam kaum erzählen, da das Gegenteil zu oft auf dieser Welt beim Islam zu beobachten ist. Selten lese ich von Streit und Konflikten zwischen Christen und Buddhisten oder zwischen Christen und Hindus, usw.

    Es handelt sich auf unserer Erde immer wieder um Konflikte zwischen dem Islam und einer anderen Religion. Das läßt mich sehr kritisch auf den Islam schauen.

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