Auch Frauen und Kinder unter den Opfern
30 Tote bei Bombenanschlag und Kämpfen in Afghanistan

Bei einem Bombenanschlag mutmaßlicher Taliban-Kämpfer auf einen Kleinbus im Süden Afghanistans sind 15 Zivilisten getötet und 5 Menschen verletzt worden. 15 Männer starben bei Gefechten in der Provinz Chost.

HB/dpa KABUL. Unter den Opfern seien mehrere Kinder, sagte der Vizegouverneur der Provinz Helmand, Haji Dur Mohammad, am Mittwoch. Bei schweren Kämpfen in der südostafghanischen Provinz Chost hätten Regierungstruppen am Mittwoch bis zu 15 Kämpfer der radikalislamischen Taliban und des Terrornetzwerks El Kaida getötet, berichteten Medien in der afghanischen Hauptstadt Kabul unter Berufung auf Militärs.

US-geführte Koalitionstruppen in Afghanistan wurden in der Nacht zu Mittwoch erneut angegriffen. Bei dem Raketenbeschuss eines Stützpunkts in der ostafghanischen Provinz Kunar sei niemand verletzt worden, sagte ein Sprecher auf der US-Basis in Bagram nördlich Kabuls. Seit mehreren Wochen kommt es beinahe täglich zu Attacken auf die Koalitionstruppen. Besonders im Süden und Südosten Afghanistans sind Taliban- und El-Kaida-Kämpfer aktiv.

In der südlichen Provinz Kandahar bedrohten Anhänger des Ende 2001 gestürzten Taliban-Regimes Afghanen unterdessen mit dem Tod, sollten sie mit ausländischen Truppen zusammenarbeiten. Flugblätter mit entsprechendem Inhalt seien in der Stadt Spin Boldak nahe der Grenze zu Pakistan verteilt worden, berichteten Augenzeugen.

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