Auch früherer jugoslawischer Präsident Milosevic unter den Kandidaten
Serben wählen neues Parlament

In Serbien wird am Sonntag ein neues Parlament gewählt. Unter den Bewerbern um ein Mandat ist auch der frühere jugoslawische Präsident Milosevic.

HB BERLIN. In Serbien haben am Sonntagmorgen die vorgezogenen Neuwahlen begonnen. Gute Chancen werden vor allem der ultranationalistischen Partei vorausgesagt. Weniger gut sehen die Umfragen für die sozialistische Partei des früheren jugoslawischen Präsidenten Slobodan Milosevic aus. Auch Milosevic selbst bewirbt sich um ein Mandat, ebenso wie der ehemalige Heereschef Nebojsa Pavkovic und der Führer der Ultranationalisten, Vojislav Seselj. Alle drei sind vor dem Kriegsverbrechertribunal in Den Haag angeklagt.

Fraglich ist, ob die demokratischen Parteien eine Regierung bilden können, da sie sehr zerstritten sind. Die Demokratische Partei von Ministerpräsident Zoran Zivkovic lag in den Erhebungen an vierter Stelle. Insgesamt bewerben sich 4000 Kandidaten von 19 Gruppierungen um die 250 Sitze.

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