Auch Italien betroffen
Spanien: Drei Briefbomben abgefangen

Nach Angaben des spanischen Innenministeriums hat die Polizei am Donnerstag drei an Medien verschickte Briefbomben abgefangen und unschädlich gemacht.

HB MADRID. Zwei Briefbomben primitiver Bauart, die rund 60 Gramm Sprengstoff enthielten, seien von der Polizei gesprengt worden. Später wurde ein weiterer Sprengsatz unschädlich gemacht, der in einer Postverteilungsstelle in Saragossa entdeckt wurde. Der Sprengstoff steckte den Angaben zufolge in Hüllen für Video- Kassetten, die in wattierten Umschlägen verschickt wurden. Sie enthielten gefälschte Absender-Adressen.

Wer die Täter waren, blieb zunächst offen. Die Briefbomben waren an Chefs der Zeitung „La Razon“, den Sender COPE und den Sender Antena drei adressiert. In der Vergangenheit wurden Briefbomben unter anderem auch von der baskischen Separatistenorganisation ETA verschickt. In Spanien liegen die Nerven seit den Zug-Bombenanschlägen von Madrid am 11. März, für die zunächst auch die ETA verdächtigt wurde, noch immer blank.

Auch in Italien wurden am Donnerstag zwei Briefbomben abgefangen und entschärft. Diese waren an hohe Vertreter der für die Gefängnisse zuständigen Behörden verschickt worden.

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