Auch Kinos stehen im Fokus des Protestes
Republikaner organisieren Boykott gegen Moore-Film

Parteigänger der Republikaner haben in den USA zu einem Boykott des Bush-kritischen Dokumentarfilms „Fahrenheit 9/11“ aufgerufen. Zugleich forderten sie Amerikaner dazu auf, die rund 1000 Kinos, in denen Michael Moores Film in der kommenden Woche anlaufen soll, mit Protesten zu überfluten.

HB NEW YORK. „Fahrenheit 9/11“ sollte „als Rekrutierungs-Video für El Kaida, aber nicht in unseren Kinos gezeigt werden“, heißt es in dem Boykottaufruf der Organisation „Move America Forward“, hinter der besonders konservative Mitglieder und Sympathisanten der Republikanischen Partei stehen. „Verhindert, dass Michael Moore mit seinen Angriffen auf Amerika und unser Militär Profit macht!“

Nach Angaben aus Branchenkreisen vom Mittwoch haben US-Kinoketten nach dem zu Wochenbeginn im Internet veröffentlichten Boykottaufruf Protest-Mails und -Anrufe erhalten. Über die Größenordnung solcher Proteste gab es zunächst keine zuverlässigen Angaben. Wie auf einer schwarzen Liste sind auf der Webpage der Boykott-Aufrufer alle Verleiher und Kinos angegeben, die den Moore-Film zeigen wollen.

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