Auch Paris schließt sich der Kritik an: USA und Israel: Assads Plan nicht ausreichend

Auch Paris schließt sich der Kritik an
USA und Israel: Assads Plan nicht ausreichend

Die Ankündigung des syrischen Präsidenten Assad, sein Land werde sich schrittweise aus dem Libanon zurückziehen, ist international verhalten aufgenommen worden.

HB BERLIN. Die Regierungen der USA, Frankreichs und Israels haben nach der Ankündigung von Syriens Staatspräsident Baschar al Assad, die Truppen des Landes aus dem Libanon schrittweise abziehen zu wollen, ihre Forderung nach einem vollständigen Rückzug Syriens bekräftigt. «Die Ankündigung Präsident Assads ist nicht ausreichend», ließ das Außenministerium in Washington mitteilen. Die Vereinigten Staaten verlangten einen vollständigen Abzug und keine «halbherzigen Maßnahmen». Von der Regierung in Paris war ähnliches zu hören.

Assad hatte lediglich von einem Abzug «an die Grenze Syriens» gesprochen. Der in Paris lebende Oppositionsführer Michel Aoun verlangte, die Syrer müssten sich auf syrisches Gebiet zurückziehen, «nicht zur Grenze». Die Libanesen sollten solche Formulierungen sehr zurückhaltend aufnehmen.

Israels Ministerpräsident Ariel Scharon betonte ebenfalls, ein Teilabzug sei nicht ausreichend. Der israelische Außenminister Silvan Schalom sagte, ein kompletter Abzug würde freie und demokratische Wahlen ermöglichen und vielleicht zu einem Frieden mit Israel führen.

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