Auch Petersburger Soldatenmütter werden ausgezeichnet
Friedenspreisträgerin attackiert türkische Regierung

Die Menschenrechtlerin und Aachener Friedenspreisträgerin 2004, Eren Keskin, hat die türkische Regierung scharf kritisiert. „Nach außen hin ist die Türkei ein demokratisches Land. Innen ist sie eine Militärmacht“, sagte sie am Mittwoch kurz vor der Preisverleihung in Aachen.

HB AACHEN. Menschenrechts-Aktivisten seien mehrmals Ziel von Anschlägen staatlicher Sicherheitskräfte geworden, betonte die stellvertretende Vorsitzende des türkischen Menschenrechtsvereins. „Aber wir haben den Kampf nicht aufgegeben.“ Erin Keskin erhält den Preis für ihren mutigen Einsatz für die Menschenrechte. Als zweiter Preisträger werden die Petersburger Soldatenmütter (Russland) für ihre Arbeit zum Schutz von russischen Wehrpflichtigen ausgezeichnet. „Wir sehen diesen Preis als ein wichtiges Signal für unsere Arbeit“, sagte die Vorsitzende Ella Polyakowa. Sie sprach sich für ein sofortiges Ende der Kampfhandlungen in Tschetschenien aus.

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