Auch zwei Iraker freigelassen
Im Irak verschleppte Italienerinnen wieder frei

Zwei Italienerinnen, die vor drei Wochen im Irak entführt worden waren, sind weider frei. Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi sagte am Dienstag, beide Mitarbeiterinnen einer Hilfsorganisation seien in einer guten Verfassung.

HB DUBAI. Nach einem Bericht des arabischen Fernsehsenders Al-Dschasira wurden Simona Pari und Simona Torretta am Dienstag von Vermittlern in Bagdad einem italienischen Diplomaten übergeben. Mit ihnen seien auch zwei ebenfalls vor drei Wochen entführte Iraker freigelassen worden, teilten italienische Behörden mit. Einzelheiten waren zunächst nicht bekannt.

Eine kuwaitischen Zeitung hatte zuvor berichtet, dass die Italienerinnen noch in dieser Woche gegen Zahlung eines Lösegeldes von insgesamt einer Million Dollar frei kommen sollten. Die Hälfte des Lösegeldes wurde demnach bereits am Montag gezahlt, die Übergabe der restlichen 500 000 Dollar sollte am Dienstag erfolgen. Eine Bestätigung für die Zahlung eines Lösegeldes gibt es aber bislang nicht.

Pari und Torretta, beide 29, waren am 7. September in ihrem Büro in Bagdad von bewaffneten Männern überfallen und entführt worden. In einer mutmaßlich von islamistischen Extremisten stammenden Erklärung im Internet war mit der Tötung der Frauen gedroht worden, falls Italien seine Truppen nicht aus dem Irak zurückziehe. Es blieb jedoch unklar, ob die Erklärung tatsächlich den Entführern stammte.

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