Auf Initiative Österreichs
EU-Staaten beraten erneut über EU-Verfassung

Am Rande der UN-Vollversammlung in New York beraten am kommenden Dienstag Vertreter kleinerer und mittlerer EU-Mitglieds- und -Beitrittsstaaten erneut über eine Änderung der geplanten EU-Verfassung.

HB PRAG. Beim ersten Treffen am 1. September in Prag hatten die etwa 15 Länder das Prinzip „Ein Land, ein Kommissar“ und die Beibehaltung des Rotationsprinzips im EU-Vorsitz gefordert. Die Beratung in New York finde auf Initiative von Österreich am Rande der UN-Vollversammlung statt, sagte der tschechische Staatssekretär Jan Kohout am Freitag der Prager Nachrichtenagentur CTK.

Er könne sich nicht vorstellen, dass große Länder wie Deutschland oder Frankreich die Beanstandungen völlig ignorieren könnten, sagte Kohout. Das erste Treffen war von Tschechien und Österreich angeregt worden. Dänemark, Estland, Finnland, Griechenland, Irland, Lettland, Litauen, Polen, Portugal, die Slowakei, Slowenien, Schweden und Ungarn hatten Vertreter nach Prag entsandt. Belgien, Luxemburg und die Niederlande hatten ihre Teilnahme kurzfristig abgesagt.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%