
Berlin„Wir stellen unser Wissen und unsere Erfahrung den Ägyptern zur Verfügung“, sagte der Bundesbeauftragte für die Unterlagen des DDR-Staatssicherheitsdienstes, Roland Jahn, dem „Hamburger Abendblatt“. „Das Land beginnt gerade erst mit seiner Aufarbeitung der Diktatur - und unsere Expertise ist gefragt“, sagte er.
Aus der Jahn-Behörde hieß es, ein ranghoher Mitarbeiter des Hauses sei bereits zweimal auf Einladung nach Kairo gereist. Zugleich seien bereits mehrere Gruppen aus Ägypten und dem arabischen Raum nach Berlin gekommen, um sich über die deutsche Aufarbeitung der Hinterlassenschaften der Stasi seit 1989 zu informieren. Zu den Besuchern in der Behörde gehörten unter anderem Politiker der neu gegründeten Partei der freien Ägypter und der Reform- und Entwicklungspartei.
Haben die Ägypter auch umfangreich auswertbare Akten angelegt und archiviert oder geht es hier nur um Aktionismus und Wichtigtuerei? Mein Verdacht: Spesen machen und Schlagzeilen, ansonsten nur Heissluft.
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