Auflistung nach Ländern
In Südasien werden tausende Europäer vermisst

Von tausenden Europäern fehlt nach der Flutkatastrophe in Südasien noch jede Spur. Es folgt eine Auflistung der Zahl der Toten und Vermissten einzelner Länder (Stand Donnerstag 14 Uhr).

HB HAMBURG. DEUTSCHLAND: Die Zahl der vermissten deutschen Touristen ist nach Angaben des Auswärtigen Amtes auf über 1000 gestiegen. Bisher seien 33 deutsche Todesopfer identifiziert worden, davon 26 in Thailand und sieben in Sri Lanka, sagte Staatssekretär Klaus Scharioth am Donnerstag in Berlin. Auch 260 verletzte Deutsche seien registriert. Darunter seien einige sehr schwer verletzt, auch Kinder.

SCHWEDEN: Die Zahl der vermissten Schweden ist nach Medienangaben mit mindestens 3000 doppelt so hoch wie bisher offiziell bestätigt. Wie die Zeitung „Svenska Dagbladet“ am Donnerstag berichtete, ergab eine Rundfrage bei allen in Süd- und Südostasien operierenden Reiseveranstaltern diese Zahl. Das skandinavische Land wäre damit das mit Abstand am schlimmsten von der Naturkatastrophe in Asien getroffene Land in Europa. Die Regierung in Stockholm hatte bisher lediglich 1400 Urlauber als vermisst angegeben und sich dabei auf Angaben der drei größten Tourismusunternehmen berufen. Insgesamt stellte Schweden zum Zeitpunkt des Unglücks mit etwa 30 000 Thailand- Urlaubern das größte Besucherkontingent aus Europa. Offiziell bestätigt wurde in Stockholm bisher der Tod von sechs Bürgern.

NORWEGEN: Der norwegische Ministerpräsident Kjell Magne Bondevik erklärte, bislang seien 21 Norweger ums Leben gekommen, 430 werden vermisst.

FINNLAND: In Finnland wird die Zahl der Toten bislang mit 14 angegeben, die der Vermissten mit 240.

DÄNEMARK: Der Tod von sieben Dänen ist offiziell bestätigt, von mindestens 25 weiteren fehlt den Angaben zufolge jede Spur.

FRANKREICH: Nach Angaben des französischen Außenministers Michel Barnier sind mindestens 21 Franzosen ums Leben gekommen. 90 Franzosen würden vermisst und von mehreren hundert weiteren habe man keine Nachricht, sagte Barnier am Donnerstag im französischen Fernsehen nach seiner Rückkehr von einer Erkundungsreise in die Katastrophengebiete. Dazu kämen 242 Verletzte.

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