Aufständische greifen US-Einheiten an
Sadr-Milizen in Bagdad verweigern Waffenabgabe

Radikale Schiiten in Bagdad weigern sich nach den Worten von Ministerpräsident Allawi ihre Waffen abzugeben. Im Stadtteil Sadr-City griffen sie US-Soldaten an. Mehrere Menschen starben.

HB BERLIN. In Bagdad sind bei Angriffen radikaler Schiiten laut Behördenangaben zwölf Menschen getötet worden. Fast 130 Bewohner sollen verletzt worden sein.

Ministerpräsident Ijad Allawi beschuldigte militante Kräfte, die Kämpfe im Stadtteil Sadr ausgelöst zu haben. Sie widersetzten sich der Anordnung ihres Anführers Muktada al Sadr, die Waffen niederzulegen, sagte er.

Laut US-Militärangaben griffen die Aufständischen mehrmals amerikanische Einheiten mit Mörsergranaten an. Es habe keine Verluste gegeben, sagte ein Militärsprecher. Die Granaten hätten stattdessen auch Unbeteiligte getroffen. Demnach wurden zwei Jugendliche, die grade ihre Autos wuschen, bei dem Angriff getötet.

Auch das Hotel Golden Beach sei getroffen worden. Dort habe es nach einem Granatentreffer gebrannt, hieß es. Auch in der Nähe des Hotels Palestine seien mehrere Geschosse nieder gegangen.

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