
KairoMit Sabotage und Zerstörung würden der friedliche Protest ausgenutzt und Angst verbreitet, sagte Syriens Präsident Assad am Dienstag bei seiner ersten Rede seit sieben Monaten. Er werde die Verantwortung nicht abgeben, betonte Assad zugleich. Der Sieg sei nah.
Die Arabischen Liga kritisierte er bei der Ansprache an der Universität in Damaskus scharf. Die Liga spiegele die miserable Situation der arabischen Welt wieder. Wie sollten Länder, die selbst immense Probleme hätten, Syrien Demokratie lehren, fragte er. Die Beobachter der Arabischen Liga ins Land zu holen, sei zudem seine eigene Idee gewesen.
Assad fügte hinzu, seine Vision für das Land werde sich nicht ändern. Nun gehe es darum, Reformen umzusetzen, den Terrorismus konsequent zu bekämpfen und dabei nicht die Souveränität zu verlieren. Seit Beginn der seit März andauernden Massenproteste sind nach UN-Schätzungen mehr als 5000 Menschen ums Leben gekommen.