Aus Sorge wegen Syrien
Raketenabwehr bei Jerusalem in Stellung gebracht

Die Syrien-Krise macht Israel zusehends nervös. Die Regierung fürchtet Raketenangriffe aus Syrien, falls die USA einen Militärschlag gegen das Land startet. Israel trifft daher Vorkehrungen – in Form einer Raketenabwehr.

JerusalemDas israelische Militär hat ein Raketenabwehrsystem am Stadtrand von Jerusalem in Stellung gebracht. Die Nachrichtenagentur AP machte am Sonntag Videoaufnahmen von der Raketen-Batterie des Systems „Iron Dome“. Die Streitkräfte lehnten eine Stellungnahme ab.

Die israelische Führung ist angesichts der Entwicklung des Bürgerkriegs im benachbarten Syrien besorgt. Die Regierung befürchtet, das syrische Militär oder eine mit ihm verbündete Gruppe wie die libanesische Hisbollah-Miliz könnten Israel mit Raketen angreifen, sollten die USA einen Militärschlag gegen Syrien starten. In den vergangenen Wochen hat die israelische Armee daher bereits Vorbereitungen getroffen und Flugabwehrraketen in Stellung gebracht, Reservisten mobilisiert und Gasmasken an die Bürger verteilt.

Mit „Iron Dome“ hat Israel Hunderte aus dem Gazastreifen abgefeuerte Raketen abgefangen.

Agentur
ap 
Associated Press / Nachrichtenagentur
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