Ausbau bis 2020 geplant
EU baut fünf Hauptverkehrsachsen

Die Europäische Union will 45 Mrd. Euro im Verkehrsprojekte investieren, um die Verbindungen in ihre Nachbarstaaten zu verbessern.

BRÜSSEL. Eine Arbeitsgruppe der 25 EU-Staaten und weiterer 28 Staaten einigte sich auf fünf transeuropäische Hauptverkehrsachsen, welche die EU mit ihren Anrainern im Norden, Osten und Südosten sowie dem Mittelmeer- und Schwarzmeerraum verbinden sollen.

Um Wirtschaft und Handel in der EU zu fördern, müsse sie besser mit ihren Nachbarländern vernetzt werden, sagte die Leiterin der Gruppe, Ex-EU-Verkehrskommissarin Loyola de Palacio. Bei der Auswahl der Projekte habe man sich auf Analysen internationaler Finanzinstitute zum erwarteten Warenverkehr und der wirtschaftlichen Bedeutung der Regionen gestützt. Mitglied der Arbeitsgruppe waren auch die Europäische Investitionsbank, die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung sowie die Weltbank.

Bis 2020 müssten für den Ausbau der Verkehrsachsen 35 Mrd. Euro investiert werden, sagte Verkehrskommissar Jacques Barrot. Das Geld solle vor allem aus den Haushalten der beteiligten Länder kommen. Es werde ergänzt durch Zuschüsse aus dem EU-Haushalt und durch Mittel der beteiligten Finanzinstitutionen. Er hoffe zudem auf die Beteiligung der Privatwirtschaft durch öffentlich-private-Partnerschaften (ÖPP), sagte Barrot. In diesem Fall trägt ein privater Investor teilweise oder vollständig die Baukosten und refinanziert sich über Nutzergebühren.

Seite 1:

EU baut fünf Hauptverkehrsachsen

Seite 2:

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%