Ausbeutung von Arbeitern
Menschenrechtler kritisieren WM-Land Katar

Katar beutet seine Gastarbeiter auf Baustellen weiter brutal aus. Nach einem Bericht der Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat der Golfstaat noch immer keine Schritte zum Schutz der Arbeiter unternommen.
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DohaTrotz versprochener Reformen tut das künftige WM-Gastgeberland Katar nach Angaben von Menschenrechtlern weiterhin zu wenig gegen den Missbrauch von Gastarbeitern im Land.

Arbeitsmigranten würden in dem Golfstaat, der 2022 die Fußball-Weltmeisterschaft ausrichten soll, noch immer „maßlos ausgenutzt“, gab Amnesty International in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht bekannt. Die Regierung habe wenig bis keine Schritte unternommen, um den Missbrauch von Arbeitskräften zu bestrafen und deren Gesundheitsvorsorge zu verbessern.

Katar hatte im Mai diesen Jahres Reformen versprochen, nachdem internationale Gewerkschaftsorganisationen bekanntgaben, dass in Katar seit 2010 rund 1200 ausländische Arbeiter auf Baustellen in dem Golfstaat gestorben waren. Durch die große Hitze und lange Arbeitszeiten brechen immer wieder Bauarbeiter zusammen.

Vor vier Jahren habe Katar den Zuschlag für die WM erhalten, sagte Sherif Elsayed-Ali, bei Amnesty International zuständig für die Rechte von Migranten, doch bisher leiste Katar nicht mehr als Versprechungen.

„Es muss dringend gehandelt werden, damit die WM nicht auf Ausbeutung und erzwungener Arbeit erbaut sein wird.“

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Ausbeutung von Arbeitern: Menschenrechtler kritisieren WM-Land Katar"

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  • Was für ein riesen Theater haben die deutschen Medien mit Sotschi gemacht... Und dann konnte man in vereinzelten Reportagen im Fernsehen miterleben, das das alles gar nicht so übel war wie dargestellt, wie die Menschen die dann doch betroffen waren, z.B. mit einem neuen, größeren Haus entschädigt wurden.
    In Katar dagegen wird wirklich und extrem ausgebeutet. Und was ist es wert? Ein Artikel alle 6 Monate ...

  • Da ist so viel Geld in die richtigen Taschen geflossen - da wird gar nichts passieren.
    Die WM wird in den Winter verlegt, damit wir schön am 4. Advent das Finale schauen können.
    Und danach kräht kein Hahn mehr danach.

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