Ausbruch von Hepatitis
Uno sieht Fortschritte bei Lösung der Darfur-Krise

Bei den Bemühungen um eine friedliche Lösung für die Krisenregion Darfur im Sudan sehen die Vereinten Nationen Fortschritte. In der Hautstadt des Sudan Khartum sagte der Uno-Sonderbeauftragte Jan Pronk am Freitag, die Regierung habe der Einrichtung von Sicherheitszonen 20 Kilometer rund um die Flüchtlingslager im Westen Darfurs zugestimmt.

HB KHARTUM. Wenn letzte Entscheidungen dazu an diesem Wochenende getroffen würden, könnte die Umsetzung des Plans bereits in der kommenden Woche erfolgen. Pronk sprach von einem Schritt nach vorne, gab aber zu, dass die gefürchteten Reitermilizen in Darfur noch immer ihr Unwesen trieben.

Zu Sicherung ihrer eigenen 120 Beobachter vor Ort will die Afrikanische Union an diesem Wochenende mit der Entsendung der ersten 150 Soldaten aus Ruanda beginnen. Sie sollen am Sonntag in Darfur eintreffen. Die übrige Hälfte der insgesamt 300 Mann starken Truppe aus Nigeria wird eine Woche später erwartet. Ihr Auftrag besteht nicht im Schutz der Zivilbevölkerung, sondern einzig der AU-Beobachter. Ein AU-Vorstoß, eine 2000 Mann starke Friedenstruppe mit weitreichenderem Mandat zu entsenden, war am Einspruch der Regierung Sudans gescheitert. In der Krisenregion hat sich die Lage der Flüchtlingen nach Berichten vom Vortag durch den Ausbruch von Hepatitis verschlechtert.

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