Auslandssender
Hintergrund: Die Deutsche Welle

Die beiden getöteten Journalisten in Afghanistan haben für die Deutsche Welle, kurz DW, gearbeitet. Sie ist die Auslandsrundfunkanstalt der Bundesrepublik Deutschland und Mitglied der ARD.

HB BONN. Gesetzlicher Auftrag der Deutschen Welle ist es, für das Ausland Rundfunk und Telemedien anzubieten und dabei „Deutschland als europäisch gewachsene Kulturnation und freiheitlich verfassten demokratischen Rechtsstaat“ verständlich zu machen. Die Beiträge sollen deutschen und anderen Sichtweisen zu wesentlichen Themen, vor allem der Politik, Kultur und Wirtschaft, in Europa und anderen Kontinenten ein Forum geben.

Das Radio produziert Informationsprogramme für alle Kontinente auf Deutsch und in 29 weiteren Sprachen. Fernsehen wird auf Deutsch, Englisch, Spanisch und Arabisch produziert. Ein umfangreiches Online- Angebot gibt es im Internet unter » www.dw-world.de.

Dabei stützt sich die Deutsche Welle nach eigenen Angaben auf ein Team von 1 500 Mitarbeitern aus mehr als 60 Ländern. Pro Woche würden mit den verschiedenen Programmen mehr als 90 Mill. Hörer und Zuschauer weltweit erreicht. Erstmals ging die Deutsche Welle am 3. Mai 1953 auf Sendung.

Die Deutsche Welle finanziert sich nicht über Rundfunkgebühren, sondern aus Etatmitteln des Bundes und sonstigen Erträgen. Das Funkhaus steht in Bonn, Fernsehen wird in Berlin gemacht. Studios für Hörfunk und Fernsehen gibt es in Brüssel, Moskau und Washington.

Für die Verbreitung ihrer Programme nutzt die DW terrestrische Sender, Satelliten und das Internet. Rund um den Globus hat sie rund 3 500 Partnerstationen, die Produktionen ganz oder teilweise übernehmen und wiederausstrahlen.

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