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Barroso kündigt neue EU-Initiativen im Kampf gegen Finanzkrise an

EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso hat im Kampf gegen die Finanzkrise neue Initiativen der Brüsseler Behörde angekündigt. So werde sich die EU-Kommission erneut mit der Vergütung von Führungskräften befassen, schreibt Barroso in einem Gastbeitrag für das Handelsblatt. Außerdem will die EU-Kommission Barroso zufolge die Sicherungssysteme für Spareinlagen in der EU überarbeiten.

HB DÜSSELDORF. 2004 hatte die EU-Kommission schon einmal eine Regulierung der Managergehälter empfohlen, die seitdem allerdings nur von den Niederlanden in nationales Recht umgesetzt wurde. „Wären die damaligen Vorschläge auf breiterer Basis aufgegriffen worden, wäre uns einiger Ärger erspart geblieben“, schreibt Barroso. Deshalb werde die EU-Kommission jetzt noch einmal darauf zurückkommen.

Außerdem will die EU-Kommission Barroso zufolge die Sicherungssysteme für Spareinlagen in der EU überarbeiten. Derzeit bekommt der Sparer bei einem Zusammenbruch seiner Bank garantiert mindestens 20.000 Euro Spareinlage zurück, muss darauf allerdings bis zu sechs Monate warten. Barroso kündigte schließlich auch „neue Verfahren zur Bewertung von komplexen Anlageformen“ an mit dem Ziel, Marktturbulenzen zu verhindern und Wettbewerbsnachteile von EU-Banken bei der Rechnungslegung zu beseitigen.

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