Außenminister beschuldigt ausländische Regierungen
Pipeline im Irak gebrochen

Bereits am Samstag war im Irak eine Ölpipeline gebrochen. Wie ein Sprecher mitteilte sei die Ursache für den Schaden bisher noch unklar. Als Folge brachen die Öl-Exporte des Landes nach Angaben aus Branchenkreisen um die Hälfte auf 960 000 Barrel pro Tag ein. Außenminister Sebari machte für die Anschläge ausländische Regierungen mitverantwortlich.

HB BASRA/FALLUDSCHA Die Zerstörung der Erdölleitungen wird von der irakischen Öl-Wirtschaft eindeutig als Sabotage betrachtet. Erst vor einigen Wochen waren die irakischen Öl-Exporte nach zahlreichen Sabotageakten wieder aufgenommen worden. Öl ist die einzige größere Einnahmequelle des Landes. Am Sonntag wurde eine Leitung im Gebiet von Hauidschat al-Falludscha rund 80 Kilometer südwestlich von Bagdad beschädigt. Am Vortag betraf es eine 42-Zoll-Pipeline auf der Halbinsel Fau.

Wer für Anschläge verantwortlich ist, ist bisher noch unklar. Außenminister Hoschijar Sebari beschuldigte in einem Zeitungsinterview ausländische Regierungen, die Extremisten im Irak zu unterstützen. Er wurde nicht konkret; die britische Zeitung „Sunday Telegraph“ berichtete aber unter Berufung auf irakische Regierungskreise, Sebari habe wohl den Iran und Syrien im Blick gehabt.

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