Außenminister trifft iranischen Atom-Chefunterhändler
Steinmeier und Laridschani treten auf der Stelle

Das Treffen zwischen Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) und dem iranischen Atom-Chefunterhändler Ali Laridschani ist am Dienstag ohne greifbares Ergebnis zu Ende gegangen. In vorausgegangenen Gesprächen hatte sich Laridschani nicht gerade einsichtig gezeigt, was ein Ende des iranischen Atomprogramms angeht – ganz im Gegenteil.

HB BERLIN. Steinmeier sagte am Dienstag in Berlin, Deutschland versuche weiter, die iranische Führung durch Gespräche von der der Notwendigkeit einer anderen Atompolitik zu überzeugen. „Ob wir zu einem Ergebnis kommen, kann ich Ihnen nicht sagen,“ erklärte der SPD-Politiker vor Journalisten.

Eine weitere Gesprächsrunde mit dem EU-Außenbeauftragten und Laridschani soll den Angaben zufolge noch im Juni stattfinden. Zuvor hatte der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad in Teheran erklärt, für einen Stopp des iranischen Atomprogramms sei es bereits „zu spät“. Ahmadinedschad erteilte damit einen Tag vor dem G-8-Gipfel in Heiligendamm den Forderungen der internationalen Gemeinschaft nach einem Stopp der Urananreicherung vor weiteren Verhandlungen erneut eine klare Absage und bekräftigte den Anspruch seines Landes auf die Nutzung der Atomenergie.

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