Australien
Millionen-Entschädigung für Bootsflüchtlinge

Australien will einen Rechtsstreit mit fast 2000 Flüchtlingen beenden – dafür zahlt das Land eine Entschädigung in Millionenhöhe. Die Flüchtlinge waren gegen ihren Willen auf eine Pazifik-Insel gebracht worden.
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SydneyMit einer Rekordentschädigung in Millionenhöhe will Australien den Rechtsstreit um mehr als 1900 Bootsflüchtlinge beenden, die gegen ihren Willen auf einer abgelegenen Pazifik-Insel festgesetzt wurden. Die Flüchtlinge sollen insgesamt 70 Millionen Australische Dollar (etwa 47 Millionen Euro) erhalten. Auf diesen Vergleich einigten sich Regierung und Anwälte der Flüchtlinge am Mittwoch in Melbourne. Zudem übernimmt der Staat nach Angaben beider Seiten Gerichtskosten von umgerechnet mehr als 13,5 Millionen Euro.

Das Geld soll an 1905 Bootsflüchtlinge ausgezahlt werden, die eigentlich nach Australien wollten, dann aber auf die Pazifik-Insel Manus gebracht wurden, die zu Papua-Neuguinea gehört. Australien lehnt es grundsätzlich ab, Asylsuchende aufzunehmen, die mit dem Boot ankommen. Mit den Pazifikstaaten Papua-Neuguinea und Nauru hat es Abkommen zu deren Unterbringung geschlossen.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Australien : Millionen-Entschädigung für Bootsflüchtlinge"

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  • @Narrog: D´accord, nur fehlt zu Ihren richtigen Worten der Kontext, weil die ROTE GAZETTE UND MERKELSCHE WAHLKAMPFHILFE HANDELSBLATT wie schon so oft meinen Kommentar gelöscht hat.

    Wir leben halt in einer beschissenen Republik von Weicheiern ohne klare Lippenbekenntnisse zur Wahrheit, oder besser in einer Zone 2.0.

    Einen Guten Tag Ihnen!!!

  • Hallo Herr Grande...Richter die ihre persönliche linke Ideologie systematisch und deutlich in Ihre Urteile einfliessen lassen beobachte ich vor allem in Deutschland und mit Abstrichen in der Schweiz.

    Sachlich ist das eine grosse Herausforderung. Die preussische Tradition des unabhängigen Richters ist ein sehr hohes Gut um das uns viele Länder beneiden. Es ist Grundlage der Rechtsstaatlichkeit.

    Eine Lösung liegt in einer Einengung der richterlichen Spielräume in den Gesetzen. Das ist bedauerlich, aber kaum vermeidbar. Eine andere Lösung könnte in einer stärkeren Einbindung von Geschworenen, oder Schöffen in die Rechtsprechung auch der höheren Gerichte sein.

  • Alles ist billiger als die Sozialkosten für Zuwanderer auf Generationen und die folgenden Bürgerkriege.

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