Auswärtiges Amt hat Hotline eingerichtet
Zahl der deutschen Opfer noch unklar

Nach dem verheerenden Beben in Südasien ist weiter unklar, ob auch Deutsche unter den fast 9500 Toten sind. Reiseveranstalter und das Auswärtige Amt hatten bis zum Sonntagabend keine verlässlichen Angaben über mögliche deutsche Opfer.

HB BERLIN. Den Angaben zufolge befanden sich zum Zeitpunkt des Bebens tausende deutsche Touristen in der Region. Das Auswärtige Amt richtete eine Telefon-Hotline ein. Die Bundesregierung bot den betroffenen Ländern Unterstützung an und stellte eine Million Euro Soforthilfe zur Verfügung. Darüber hinaus werden von den Botschaften Konsularbeamte in die betroffenen Regionen entsandt.

Die Informationslage sei schwierig, sagte der Sprecher des Reisebebüro- und Reisesveranstalter-Verbands DRV, Tobias Jüngert, in Berlin. Ein Sprecher des Veranstalters Thomas Cook sagte, nach ersten Gesprächen mit Reiseleitern vor Ort lägen keine Informationen darüber vor, dass Gäste der Veranstalter von Thomas Cook zu Schaden gekommen seien. Thomas Cook - zu dem unter anderem Neckermann gehört - hat nach eigenen Angaben derzeit 4000 Gäste in der Region Malediven, Sri Lanka und Süd-Thailand.

Der größte europäische Reiseveranstalter TUI erklärte, es gebe kaum Kontakt zu den Hotels in den Regionen, weil die Infrastruktur zusammengebrochen sei. Auf Sri Lanka seien die deutschen Touristen aber „wohlauf“ und auch auf den Malediven gebe es nach bisherigen Erkenntnissen keine deutschen Opfer. Für die Region Phuket in Süd-Thailand, aus der lange Zeit keine Angaben vorlaben, sagte ein Tui-Sprecher am Abend, offenbar hätten die Hotels kurz vor der anrauschenden Flutwelle evakuiert werden können. Die Touristen seien in höher gelegene Gebiete gebracht worden.

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