Auswärtiges Amt
Stichwort: Krisenstab

Mit einem Krisenstab reagiert das Auswärtige Amt (AA) in Berlin flexibel auf sich zuspitzende aktuelle Entwicklungen.

HB BERLIN. Gebildet wird ein solcher Krisenstab aus dem 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr besetzten Krisenreaktionszentrum - um Informationen zu bündeln, Kontakte herzustellen und Fachwissen einzubringen. Der Ende November wegen der im Irak entführten Deutschen Susanne Osthoff gebildete Krisenstab etwa bestand zunächst aus sechs Mitarbeitern - Kenner der Region, Juristen und Sicherheitsexperten. Geleitet wurde das Gremium von Staatssekretär Klaus Scharioth. Bei Bedarf konnte es schnell auf zwölf oder gar 18 Mitarbeiter aufgestockt werden.

Ein Krisenstab ist also keine ständige Einrichtung, seine personelle Zusammensetzung wechselt und richtet sich nach den jeweiligen Erfordernissen. In dem Gremium ist häufig auch ein Mitglied der Presseabteilung des Auswärtigen Amtes vertreten, um Journalisten auf dem neuesten Stand zu halten. In der Regel sitzt zudem ein Beamter aus dem Kanzleramt mit am Tisch.

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