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Auto-Importe: Russland schraubt die Zölle in die Höhe

Noch ist es Zukunftsmusik, aber viele Autohersteller werden aufhorchen: Russland möchte künftig die Zölle für importierte Autos schrittweise anheben und so die Position der heimischen Hersteller stärken. Auch Investoren sollen so geködert werden.

Russland will über Importzölle den Tiger in den Tank packen. Quelle: dpa
Russland will über Importzölle den Tiger in den Tank packen. Quelle: dpa

HB MOSKAU. Mit einer Anhebung von Importzöllen will Russland die heimische Autoindustrie in Gang bringen. In einigen Jahren würden die Abgaben schrittweise erhöht, kündigte Ministerpräsident Wladimir Putin am Montag im russischen Fernsehen an. Damit sollten Produzenten wie der Lada-Hersteller Avtovaz unterstützt werden und Investitionen ausländischer Hersteller ins Land geholt werden.

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Schließlich solle das Geschäft internationaler Konzerne in Russland nicht untergraben werden, betonte Putin am Steuer eines Lada. „Kommt zu uns und siedelt eure Produktion hier an“, sagte er. Russland hat die Einfuhrzölle auf Neuwagen seit Anfang vergangenen Jahres von 20 auf 25 Prozent angehoben.

Bereits damit wollte die Moskauer Regierung heimischen Autoherstellern unter die Arme greifen, von denen viele durch die Wirtschaftskrise an den Rand des Ruins geraten waren. So musste der Branchenprimus Avtovaz mit Staatsgeldern vor dem Bankrott gerettet werden. Mit Renault aus Frankreich als Teilhaber hat der Lada-Hersteller inzwischen aber die Vorreiterrolle im Aufschwung der Branche übernommen. Auch Daimler ist als Partner des Nutzfahrzeugherstellers Kamaz in Russland aktiv.

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