Autobombe expolodierte vor Polizeistation: Zahlreiche Todesopfer bei Anschlägen in Irak

Autobombe expolodierte vor Polizeistation
Zahlreiche Todesopfer bei Anschlägen in Irak

In der nordirakischen Stadt Mossul ist am Samstagmorgen vor einer Polizeistation eine Autobombe explodiert. Mindestens neun Menschen wurden getötet. Drei US-Soldaten starben zudem bei einem Bombenanschlag nahe Kirkuk.

HB BERLIN. Im Norden Iraks haben Extremisten erneut einen Anschlag verübt. Im Zentrum der Stadt Mossul explodierte vor einer Polizeiwache eine Autobombe. Ersten Berichten zufolge wurden neun Menschen getötet und 45 weitere verletzt. Nach Polizeiangaben war die Explosion so heftig, dass es sogar im Inneren des Gebäudes Opfer gab.

Nach einem Bericht des Fernsehsenders Al Dschasira wurden Teile des Autos, in dem der Sprengsatz versteckt war, mehrere hundert Meter weit geschleudert. Mindestens fünf weitere Fahrzeuge in der Nähe seien beschädigt worden. Augenzeugen berichteten, der Wagen habe eine Sicherheitsabsperrung durchbrochen und sei anschließend explodiert.

Nahe Kirkuk kamen am Samstagmorgen drei US-Soldaten bei einem Bombenanschlag ums Leben. Rund 40 Kilometer südwestlich der Stadt sei eine selbst gebastelte Bombe am Straßenrand versteckt gewesen, sagte ein Militärsprecher. Er explodierte, als ein US-Konvoi die Stelle passierte.

In Bagdad detonierte ebenfalls am Samstag eine Bombe, sie war unter dem Wagen eines Polizisten versteckt. Fünf Kinder wurden bei der Explosion verletzt.

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