Bank Run in Griechenland
Athen plant keine Kapitalverkehrskontrollen

Rund 35 Milliarden Euro haben die Griechen in den vergangenen sechs Monaten von ihren Konten abgehoben – ein schleichender Bank Run. Kapitalverkehrskontrollen schloss Finanzminister Varoufakis dennoch kategorisch aus.
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AthenDas pleitebedrohte Griechenland plant keine Einführung von Kapitalverkehrskontrollen. Finanzminister Gianis Varoufakis wies am Mittwoch energisch entsprechende Spekulationen zurück, die in den vergangenen Tagen in dem Land aufgekommen waren. „So etwas ist absolut ausgeschlossen“, betonte Varoufakis. „Das kommt unter keinen Umständen infrage.“

In Athen und anderen griechischen Städten zirkulierten seit mehreren Tagen Gerüchte, wonach die Regierung das kommende Wochenende dazu nutzen könnte, Einschränkungen für das Abheben von Geldern von Bankkonten einzuführen.

In den vergangenen sechs Monaten hatten die Griechen insgesamt etwa 35 Milliarden Euro abgehoben. Griechenland steht wegen des orthodoxen Pfingstfests vor einem langen Wochenende.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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