Bankenregulierung
EU-Minister wollen sich auf gemeinsame Regeln einigen

Europas Banken sollen krisenfester werden. Dazu müssen sie mehr Eigenkapital vorhalten. Die Finanzminister der 27 EU-Staaten wollen sich nun auf gemeinsame Regeln einigen.
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BrüsselDie Finanzminister der 27 EU-Staaten kommen am heutigen Dienstag in Brüssel zusammen, um sich auf strengere Eigenkapitalregeln für Banken zu einigen. Ein Kompromiss der EU-Länder sei in Reichweite, sagte die dänische Wirtschaftsministerin und amtierende EU-Ratsvorsitzende Margrethe Vestager vor dem Treffen der Nachrichtenagentur dpa. „Wir sind in einer Lage, wo die Gleichgewichte so sind, wie sie sein sollen.“

Eine Entscheidung der Staaten war Anfang des Monats gescheitert, weil Großbritannien auf die Bremse trat. Hauptstreitpunkte waren mehr Spielraum für nationale Aufseher sowie Aufschläge zu den „Basel-III“-Regeln, mit denen Banken krisenfester gemacht werden sollen. Die Vorschriften betreffen rund 8300 Geldhäuser und Finanzinstitutionen in der EU.

Die obersten Kassenhüter der Eurozone machten in der Nacht deutlich, dass sie das krisengeschüttelte Griechenland als Mitglied behalten wollen. „Es ist unser unerschütterlicher Wille, dass Griechenland in der Eurozone bleibt“, sagte Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker. Ein Ausstieg sei kein Thema in der Sitzung gewesen. „Keiner hat in dieser Richtung argumentiert.“

Eine neue Regierung in Athen muss nach dem Willen der Eurostaaten die vereinbarten Spar- und Reformziele einhalten. „Das ist nicht die Zeit, bei den Reformanstrengungen nachzulassen“, sagte der luxemburgische Premier- und Schatzminister.

Juncker schloss nicht aus, dass unter außergewöhnlichen Umständen Fristen für Athen verschoben werden könnten - dazu müsse es jedoch erst einmal eine Regierung geben. Das Thema Verschiebung sei auch nicht von den Ressortchefs debattiert worden.

Athen hängt am Tropf internationaler Geldgeber; falls Mitte Juni kein neues Geld aus dem Hilfsprogramm fließt, ist das Land pleite.

Die Euro-Minister begrüßten die Reformen zur Sanierung des spanischen Bankensektors. Die Regierung in Madrid hatte am Freitag beschlossen, „Bad Banks“ zur Abwicklung von faulen Immobilienkredite der Geldhäuser zu gründen. Juncker forderte von der Regierung ausreichende Notfonds, um einheimischen Banken unter die Arme greifen zu können.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Schneller, weiter, höher, läßt eine andere Vorgehensweise nicht zu. Da raten Sie einmal, warum alles so verarbeitet und ungebremst unters Volk gejubelt wird, wie es seit Jahren geschieht, zum Wohle derer, die über tobender Gräben oder Meeren die "Bilder von Bergern" als die neue Art der Religion propagieren. Das Heil, das sich so mancher in den Jahren 1933 versprach, feiert irgendwie neue Urständ.

    Oder bin ich etwa nur in einem falschen Film gelandet. Aufklärung anstatt Vernebelung täte gut, nur wer will anderen etwas Gutes tun, wenn er/sie sich vortrefflich selbstlos bedienen können oder auch bedienen lassen?

  • EUropa das ich meine, hat nichts mit dem zu tun, was einmal die Idee zu einem geeinten EUropa bedeutete. Hier tummelt sich leider nur noch solches Personal rum, das Lobbyisten hören und "Bergen von Bildern" geradezu frenetisch anbeten.

    Ich bin zwar gar nicht so katholisch, wie mancher meinen mag, aber der Papst könnte mal denen die Meinung aus dem Munde nehmen, zuvor die besorgniserregende Art und Weise ungebremster Lügenverbreitung Einhalt zu gebieten.

    In diesem Falle sollte, wie Luther bei den Protestanten durchgeführt, den Ablaßhandel aufheben, damit so viele "Normalos" wieder berichten können: JA, ich glaube. Aber so ...

  • Mazi

    Leider wird das Volk feststellen , dass unsere Versagerpolitiker von Merkel bis Schäuble die EU -Diktatur
    mit dem ESM verankern wollen.
    Deutschland zahlt für alle Ewigkeit an die bankrotten
    Südstaaten .
    Das deutsche Volk wird von seinen Politikern in die Insolvenz getrieben .
    Welch eine Schande !!!

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